Philipp Lahm hält dem FC Bayern München die Treue, den Abschied von Franck Ribéry schließt der Fußball-Nationalspieler dagegen nicht aus.
«Wenn er unbedingt weg will, muss man ihn ziehen lassen. Nach dieser Saison gibt es für ihn noch Geld, das man dann in andere Spieler investieren kann», sagte der Verteidiger des deutschen Rekordmeisters dem «kicker». Mit Trainer Louis van Gaal hätte sein Verein bei den für März angekündigten Verhandlungen mit dem Franzosen allerdings ein Ass im Ärmel. Schließlich habe der Holländer «Ordnung reingebracht. Wir sind da in der richtigen Spur. Deshalb bin ich überzeugt: Franck bleibt».
Ein eigener Wechsel zu einem ausländischen Spitzenclub steht für Lahm nicht mehr zur Diskussion. «Für mich ist das Thema Barcelona im Moment vom Tisch. Wir sind jetzt auf dem Weg, wie ich es immer haben wollte. Der FC Bayern ist mein Verein», sagte der 26-Jährige.
An der Säbener Straße hat sich derweil hoher Besuch eingefunden: Frankreichs Fußball-Nationaltrainer Raymond Domenech machte sich persönlich ein Bild über den Fitnesszustand seines lange verletzten Auswahlspielers Franck Ribéry.
Auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München führte er ein Gespräch mit Ribéry und Trainer Louis van Gaal. Das berichtete der deutsche Rekordmeister auf seiner Homepage. Bayern-Star Ribéry soll am 3. März im Länderspiel gegen Europameister Spanien wieder ins Aufgebot der «Equipe tricolore» rücken. Beim WM-Qualifikationsspiel im November vorigen Jahres gegen Irland hatte der 26-Jährige wegen einer Patellasehnenverletzung gefehlt.