Im Abstiegskampf hat der VfL Bochum mit dem 2:1-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib gemacht. Seit sechs Spielen ist die Elf von Trainer Heiko Herrlich unbesiegt, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt bereits acht Punkte. «Gut, dass wir mal einen größeren Schritt machen konnten. Ich spüre immer noch das Messer des Abstiegsgespenstes am Hals», meinte Torhüter Philipp Heerwagen. Ganz anders die Situation beim Tabellen-17. Hannover 96. Seit elf Spielen sind die Niedersachsen ohne Sieg, das 1:5 gegen Werder Bremen war ein weiteres Debakel. «Diese Leistung war ein Desaster. Nach dem 0:1 sind wir in eine Schockstarre gefallen», sagte der ratlos wirkende Trainer Mirko Slomka. Für die Bremer, die nach ihrer Krise den dritten Sieg in Serie schafften, war das Nord-Derby ein besseres Trainingsspiel, schon zur Pause lag Werder mit 4:0 vorn. Auch der 1. FC Nürnberg schafft den Sprung aus dem Tabellenkeller nicht. Beim 1:2 in Mönchengladbach fühlten sich die Franken beim Siegtreffer durch Rob Friend vom Schiedsrichter benachteiligt, zeigten aber insgesamt eine schwache Leistung. Aus der Schwäche der Konkurrenz kann Tabellenschlusslicht Hertha BSC bislang keinen Nutzen ziehen. Zwar haben die Berliner den Abstand zum Relegationsplatz von zehn Punkten zur Winterpause auf fünf verkürzen können, doch beim 1:1 gegen den FSV Mainz 05 vergab der Club erneut einen wichtigen Punkte-Dreier vor eigenem Publikum. «Um uns von unten entscheidend wegzubewegen, müssen wir beginnen, Spiele zu gewinnen», sagte Herthas Manager Michael Preetz.
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