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Leverkusen bleibt knapp vorn - Bayern - BVB 3:1

Hamburg (dpa) - 13.02.2010, 20:33 Uhr

Die Leverkusener bejubeln das 1:0 durch Stefan Reinartz (verdeckt).
Die Leverkusener bejubeln das 1:0 durch Stefan Reinartz (verdeckt).

Bayer 04 Leverkusen hat die Tabellenspitze in der Fußball-Bundesliga knapp verteidigt. Die in der Liga noch unbesiegte Elf von Jupp Heynckes gewann ihr Heimspiel mit 2:1 gegen Titelverteidiger VfL Wolfsburg.

Nach 22 Partien führt Leverkusen das Klassement mit 48 Zählern vor dem punktgleichen FC Bayern München an, der nach dem 3:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund nur noch einen Treffer schlechter dasteht als Bayer. Ruud van Nistelrooy führte den Hamburger SV mit zwei Toren zum 3:1 beim VfB Stuttgart. In der Gefahrenzone sieht es für Hannover 96 nach dem 1:5-Heimdebakel gegen Werder Bremen und der siebten Niederlage in Serie düster aus.

Angetrieben von Arjen Robben und dem erstmals seit langem von Spielbeginn aufgebotenen Franck Ribéry feierten die Bayern ihren neunten Punktspiel-Erfolg in Serie. Allerdings schockte Mohamed Zidan die Gastgeber zunächst mit dem sehenswerten 0:1 (5. Minute). Doch Marc van Bommel (21.) schaffte recht rasch den Ausgleich für die immer stärker werdenden Hausherren. Robben (50.) ebnete dann nach schönem Zuspiel seines Mittelfeldpartners Ribéry mit seinem achten Saisontreffer den Weg zum verdienten Bayern-Sieg, den Torjäger Mario Gomez (65.) mit seinem zehnten Saisontor endgültig perfekt machte.

Zuvor hatte sich Leverkusen gegen Wolfsburg nur anfangs schwer getan. Gegen den deutschen Meister, der seit zehn Spielen auf einen «Dreier» wartet und für den Edin Dzeko (79.) spät das Anschlusstor erzielte, brach erst Stefan Reinartz (48.) den Tor-Bann. Nach einem Fehler von VfL-Keeper André Lenz staubte der Defensivakteur ab. Wolfsburgs Pechvogel Lenz mit einem Eigentor sorgte dann endgültig dafür, dass Jupp Heynckes einen persönlichen Rekord feiern konnte: Der Bayer-Trainer blieb in der 28. Partie in Serie ohne Niederlage.

In der Verfolgergruppe festigte der HSV dank seines neuen Stars van Nistelrooy seinen vierten Rang. Beim VfB Stuttgart, der unter Trainer Christian Gross zuvor fünfmal nacheinander als Sieger den Platz verlassen hatte, kamen die Hanseaten zum zehnten Saisonsieg. Nachdem Marcus Berg (23.) den HSV in Führung gebracht hatte, kamen die Schwaben durch Christian Träsch (55.) zum 1:1. Dann schlug die Stunde von van Nistelrooy: Der Angreifer wurde in der 65. Minute von Coach Bruno Labbadia eingewechselt und traf prompt doppelt (75./76.): Binnen 90 Sekunden schoss der Niederländer den HSV zum Erfolg.


Immer düsterer sieht es für die abstiegsbedrohten Hannoveraner aus. Im Nordderby gegen Werder gab es für 96 mit dem 1:5-Debakel die siebte Niederlage in Serie. Peter Niemeyer (11.), Naldo (18.), Leon Andreasen (26./Eigentor) und Aaron Hunt (44.) brachten die Bremer früh auf die Siegerstraße. Christian Schultz' Treffer (59.) war nur Ergebniskosmetik, ehe Claudio Pizarro (68.) wieder den alten Vier- Tore-Abstand herstellte.

In Bochum gelang es dem VfL, sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. Nach der Führung durch Stanislav Sestak (24.) sahen die Hausherren schon wie die Sieger aus, ehe Vedad Ibisevic (65.) mit seinem siebten Saisontor das 1:1 markierte. Dann aber ließ Zlatko Dedic (76.) die Bochumer Fans erneut jubeln. Hoffenheim, dessen Profi Luiz Gustavo (86.) kurz vor Schluss vom Platz flog, wartet weiter seit dem 21. November (4:0 in Köln) auf einen Erfolg in der Fremde.

In Berlin kam es zum einzigen Unentschieden des Tages. Im Duell der zweitschwächsten Heimmannschaft mit dem zweitschlechtesten Auswärtsteam gingen die Gäste aus Mainz durch Aristide Bancés (37.) Volley-Kracher in Führung. Doch der Tabellenletzte Hertha, der zuletzt am ersten Spieltag einen Heimsieg gefeiert hatte, glich durch Adrian Ramos' (51.) Kopfballtor aus. Mehr sprang aber nicht heraus.

Komplettiert wird der 22. Spieltag am 14. Februar mit der Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln sowie der Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg.

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