Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt peilt vor dem Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten SC Freiburg höhere Ziele an. «
Wir wollen jetzt schnell unsere angepeilten 46 Punkte holen. Wenn dann noch Spiele übrig sind, schielen wir nach oben», sagte Kapitän Christoph Spycher. Trainer Michael Skibbe bremst den Tatendrang nicht. «Unsere Mannschaft kann stolz sein, was sie bisher geleistet hat.» Mit einem Heimsieg kann die Eintracht (31 Punkte) die Punktzahl der Vorsaison (33) bereits am 22. Spieltag übertreffen.
Fit gemeldet hat sich drei Wochen nach einem doppelten Bänderriss Pirmin Schwegler. «Es kann nichts passieren», sagte Skibbe, der seinem «Lieblingsspieler», den er von Bayer Leverkusen nach Frankfurt lotste, einen Freibrief ausstellte. «Wenn er sagt, es geht, dann geht es auch.» Weichen muss für ihn Nachwuchsmann Sebastian Jung, der seine gute Leistung in Dortmund mit seinem ersten Bundesligator gekrönt hatte.
Skibbe erwartet eine schwere Aufgabe. «Freiburg steht hinten drin, braucht jeden Punkt», sagte der Frankfurter Coach und rechnet mit einem defensiv eingestellten Gegner. Das aber liegt den Hessen nicht so gut. Freiburg will trotz sieben Spielen ohne Sieg mutig auftreten. «Die Brust bei uns ist gar nicht so schmal, wie manche vielleicht glauben», meinte Trainer Robin Dutt, der großen Respekt vor den Hessen zeigt. «Sie sind im Moment einfach stark.»