Dauerpatient Sebastian Kehl kann auf ein baldiges Comeback hoffen. Der Fußball-Nationalspieler von Borussia Dortmund macht nach langer Verletzungspause erkennbare Fortschritte.
«Wir sehen wieder Licht am Ende des Tunnels, müssen aber geduldig bleiben. Er soll in den kommenden Tagen immer größere Bereiche des Mannschaftstrainings mitmachen», sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp. Kehl war in den vergangenen Monaten mehrfach an der Leiste operiert worden und hat in dieser Saison noch kein Spiel für den Tabellen-Vierten bestritten. Am Vortag hatte er erstmals an einem Trainingsspiel teilgenommen und damit Hoffnungen auf eine absehbare Rückkehr in das Team des Fußball-Bundesligisten geschürt.
Davon abgesehen gab es für Klopp in dieser Woche wenig Grund zur Freude. Gleich vier Profis sind für das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt fraglich. Größter Problemfall ist der an den Adduktoren verletzte Jakub Blaszczykowski, dessen Einsatz Klopp als «unwahrscheinlich» bezeichnete. Darüber hinaus fehlten beim Training die angeschlagenen Santana (Knöchelprobleme) und Lucas Barrios (Oberschenkelprellung). Ob Sven Bender nach einwöchiger Zwangspause wieder zum Einsatz kommt, ist nach wie vor offen.
Zumindest kann Klopp wieder mit Mohamed Zidan planen. Der Ägypter kehrte am Donnerstag nach dem Triumph seiner Mannschaft beim Afrika-Cup in Angola mit viel Tatendrang aus seiner Heimat nach Dortmund zurück: «Ich bin voller Freude, voller Motivation, voller Selbstvertrauen und voller Energie.» Trotz viereinhalbwöchiger Abwesenheit von Zidan erwägt Klopp einen Einsatz des Angreifers in der Startformation. «Er hat nichts aufzuholen», befand der BVB-Coach.