Profi-Vertrag für Talent Mehmet Ekici, Abgang des glücklosen Edson Braafheid - für den erhofften Großangriff von Bayern München auf Europas Fußball-Bühne fiebert Sportchef Christian Nerlinger derweil der endgültigen Rückkehr von «Robbéry» entgegen.
«Mit dieser Flügelzange kann man Europa das Fürchten lehren», betonte Nerlinger mit Blick auf Franck Ribéry und den Niederländer Arjen Robben in einem Interview des «Münchner Merkur». «Ich denke generell, dass wir, wenn alle gesund und fit sind, im internationalen Geschäft eine ganz gute Rolle spielen können.» Nach seiner langen Zwangspause hat Ribéry zuletzt erste Kurzeinsätze beim deutschen Rekordmeister absolviert.
«Er arbeitet in jedem Training daran, dass er wieder der Alte wird, ist dabei auf einem guten Weg, er gibt Gas und wünscht sich nichts mehr, als endlich wieder Fußball spielen zu dürfen», lobte Nerlinger den französischen Nationalspieler. Es sei nur eine Frage der Zeit, dass der Mittelfeldspieler wieder «fester Bestandteil der Mannschaft» sein werde. «Franck Ribéry verstärkt jede Mannschaft dieser Welt, das steht doch klar außer Frage.»
Im Frühjahr sollen dann auch wie bereits angekündigt Gespräche über Ribérys Zukunft geführt werden. «Momentan ist Schwerpunkt, ihn sportlich wieder in Gang zu bekommen», sagte Nerlinger und betonte: «Natürlich besteht immer Hoffnung für einen Club wie den FC Bayern.»
Unterdessen verließ Braafheid als bereits fünfter Spieler in diesem Winter den deutschen Rekordmeister. Der 26 Jahre alte niederländische Nationalspieler werde mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende an den schottischen Traditionsclub Celtic Glasgow ausgeliehen, teilten die Münchner mit. Braafheid war erst im Sommer vom niederländischen Vizemeister Twente Enschede gekommen.