Trainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke haben bei Hannover 96 die Zuständigkeiten neu geregelt. Schmadtke soll bei Bundesliga-Spielen nicht an der Seite des neuen 96-Coaches sitzen.
«Ich bin verantwortlich für die Mannschaft. Da ist es nicht notwendig, dass der Manager neben mir sitzt. Ich halte es für wichtig, dass der Manager vor und nach dem Spiel bei der Mannschaft ist», sagte Slomka vor seinem Debüt beim FSV Mainz 05 am 23. Januar. Bei seinem Vorgänger Andreas Bergmann hatte Schmadtke während der Spiele auf der Trainerbank gesessen. Slomka möchte seinen Co-Trainer Norbert Düwel neben sich haben.
Nach sieben sieglosen Spielen benötigen die auf Platz 16 abgestürzten Niedersachsen unbedingt ein Erfolgserlebnis. «Wir wollen in Mainz punkten. Jeder Spieler soll mutig sein und Selbstbewusstsein zeigen», sagte Slomka. Er forderte vor allem seine Außenverteidiger auf, offensiver zu spielen. Von den Stammspielern fallen Torjäger Didier Ya Konan, Constant Djakpa (beide verletzt) und Abwehrchef Christian Schulz (gesperrt) aus. Dafür kehrt der zuletzt bei der 0:3- Pleite gegen Hertha BSC gesperrte Abräumer Hanno Balitsch als «Sechser» in das Team zurück.
Der tunesische Innenverteidiger Karim Haggui soll direkt vom Afrika-Cup in Angola zur Mannschaft stoßen. Tunesien war am Vortag bereits in der Vorrunde gescheitert. An einen Einsatz von Beginn an in Mainz ist aber nicht gedacht. «Haggui ist ein ganz wichtiger Spieler. Ich habe ihn aber noch nicht gesehen, zudem sind die großen Strapazen zu berücksichtigen», sagte der 96-Trainer.