FSV Mainz 05 - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr) Neuer Trainer, neues Glück: Mit Slomka will Hannover die Negativserie von zuletzt sieben Spielen ohne Sieg beenden. Allerdings muss der Drittletzte auf den gesperrten Schulz verzichten, dafür kehrt der «entsperrte» Balitsch zurück. Die Norddeutschen treffen auf einen Gegner, dessen letzter Erfolg ähnlich lang zurück liegt. Doch die seit sechs Partien sieglosen Mainzer, bei denen Neuzugang Simak debütiert, konnten sich bisher auf ihre Heimstärke verlassen. Noch gelang es noch keinem Team, in Mainz zu gewinnen. (Heimbilanz: 1-1-1, 3:2 Tore) 1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) Viel Lob, keine Punkte. Das Debüt von Nürnbergs Coach Hecking am vorigen Spieltag «auf» Schalke (0:1) ging unglücklich verloren. Doch im Heimspiel gegen Frankfurt soll sich der Trainerwechsel bezahlt machen. Ein Dreier tut not: Schließlich ist der Abstand zum Tabellen- 15. nach zuletzt fünf Niederlagen auf sechs Zähler angewachsen. Der gesperrte Pinola soll durch Bieler ersetzt werden. Beim Gast geht es dagegen aufwärts: Trotz zwischenzeitlicher Streitereien zwischen Trainer und Vorstandschef ist er seit fünf Partien ungeschlagen. (Heimbilanz: 7-9-8, 31:32 Tore) Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) Der bereits abgeschriebene Patient aus Berlin schöpft neue Hoffnung. Nach dem Sieg am vergangenen Spieltag in Hannover will er gegen Mönchengladbach ein weiteres Lebenszeichen von sich geben. Das setzt allerdings voraus, dass der Heimfluch besiegt wird: Nach 168 Tagen sollen die Berliner Fans endlich wieder Grund zum Jubeln haben. Der Hertha fehlen Kacar, Dardai und Nicu. Die Gäste müssen erneut auf Friend und Matmour verzichten. Neben Bobadilla soll der genesene Colautti stürmen. (Heimbilanz: 15-4-4, 51:27 Tore) Borussia Dortmund - Hamburger SV (Samstag, 18.30 Uhr) In Dortmund steigt nach elf Spielen ohne Niederlage das Fußball- Fieber. Über 80 000 Zuschauer wollen das Duell der Tabellennachbarn sehen. Mit einem Sieg könnte der BVB, der um den Einsatz von Sahin, Bender und Owomoyela bangt, am Vierten aus Hamburg vorbeizuziehen und sich eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um die internationalen Plätze verschaffen. Beim Gast entspannt sich die personelle Notlage vor dem Spitzenspiel nur unwesentlich: Elia ist zwar wider fit, wird wohl aber nicht in der Startformation stehen. (Heimbilanz: 18-14-10, 82:62 Tore) VfL Wolfsburg - 1. FC Köln (Sonntag, 15.30 Uhr) In Wolfsburg wird die Luft für Veh immer dünner. Nach zuletzt sechs erfolglosen Partien steht der Trainer unter Druck. Er hat das Trainingspensum für seine Profis merklich erhöht. Im Tor plant der VfL mit André Lenz, da Stammkeeper Diego Benaglio weiterhin angeschlagen ist. Die Heimbilanz des Meisters gegen Köln macht Mut: Bisher gab es noch keine Niederlage. Dennoch ist Skepsis geboten. Seit immerhin sechs Spielen sind die Rheinländer in der Fremde ohne Gegentor. Dafür leidet der Kölner Angriff, in dem Podolski und Novakovic fehlen, an chronischer Abschlussschwäche. «Es gab einige Probleme in dieser Woche», sagte Soldo angesichts der Ausfälle (Heimbilanz: 4-2-0, 17:4 Tore) 1899 Hoffenheim - Bayer Leverkusen (Sonntag, 17.30 Uhr) Der Glaube wächst. Anders als in den vergangenen Jahren wird Leverkusen in der Fachwelt mehr und mehr als echter Titelaspirant gehandelt. Schließlich ist das Team von Trainerfuchs Heynckes als Einziges noch ungeschlagen. Zudem gab es im Vorjahr ein deutlichen 4:1-Sieg in Sinsheim. Die Hoffenheimer, die ohne Demba Ba, Obasi und Vorsah auskommen müssen, warten seit drei Spielen auf einen Heimerfolg. Weiteres Handicap: In dieser Saison gab es noch keinen Sieg gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. (Heimbilanz: 0-0-1, 1:4 Tore)
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