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Der 18. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - 15.01.2010, 17:27 Uhr

Leverkusens Stefan Kießling (l) jubelt mit Toni Kroos über die Herbstmeisterschaft.
Leverkusens Stefan Kießling (l) jubelt mit Toni Kroos über die Herbstmeisterschaft.

Düsseldorf (dpa) - Die Bundesliga-Rückrunde startet mit der Partie des deutschen Rekordmeisters Bayern München gegen 1899 Hoffenheim. Die übrigen Spiele im Überblick:

Bayer Leverkusen - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

17 Spiele unbesiegt, bestes Heimteam nach der Hinrunde und alle prominenten Verletzte wieder an Bord - Herbstmeister Bayer Leverkusen will gleich zum Rückrundenauftakt seine Spitzen-Position ausbauen. Allerdings tat sich die Bayer-Elf beim 2:2 im Hinspiel schwer. Die seit fünf Spielen sieglosen Mainzer, die erst einen Auswärtserfolg feiern konnten, müssen auf Trojan verzichten, Neuzugang Szalai sitzt zunächst nur auf der Bank. (Heimbilanz: 1-1-1, 4:3 Tore)

Hamburger SV - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Auch im 30. Pflichtspiel der Saison müssen die Hanseaten auf etliche Profis verzichten. Trainer Labbadia fehlen wohl elf Akteure, darunter Ze Roberto, Boateng und Guerrero. Elia wird sicher nicht im Aufgebot stehen, da der 22-Jährige noch an einer leichten Knöchelreizung leidet. «Wir haben immer gesagt, dass wir kein Risiko eingehen werden», erklärte Labbadia. Dennoch wollen die seit vier Spielen unbesiegten Hamburger den Kontakt zur Spitze halten und die gute Heimbilanz gegen Freiburg fortsetzen. Die Breisgauer, die auf Neuzugang Namouchi und Idrissou (Afrika-Cup) verzichten müssen, gewannen zuletzt vor fast 15 Jahren beim HSV. (Heimbilanz: 6-3-1, 25:7 Tore)


Eintracht Frankfurt - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Mit einem Erfolg im 40. Bundesliga-Heimspiel gegen die Bremer können sich die seit vier Spielen unbesiegten Hessen in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Allerdings muss Trainer Skibbe weiterhin auf sechs Profis verzichten, vor allem in der Offensive drückt der Schuh. Die Hanseaten, die neun der letzten 12 Spiele gegen Frankfurt gewinnen konnten, warten seit vier Spielen auf einen Punkte-Dreier und bangen um den Einsatz des verletzten Pizarro. (Heimbilanz: 18-9-13, 70:52)

Borussia Mönchengladbach - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Seit mehr als 12 Jahren warten die Gladbacher auf einen Bundesligasieg gegen den VfL Bochum - zuletzt gelang dies am 13. September 1997. Im Hinspiel verschenkten die Borussen beim 3:3 sogar eine 3:0-Führung. Trainer Frontzeck muss im Angriff umstellen: Friend, Matmour und Colautti stehen nicht zur Verfügung, dafür kehrt Kapitän Daems in die Abwehr zurück. Die auswärts seit drei Spielen unbesiegten Bochumer beginnen wohl mit Neuzugang Maric. (Heimbilanz: 18-8-5, 77:40 Tore)

Hannover 96 - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Der Countdown für den Tabellenletzten aus Berlin läuft: 28 Punkte aus 17 Spielen hat Trainer Funkel als Ziel ausgegeben. Die Neuzugänge Gekas, Kobiaschwili und Hubnik sind wie der genesene Kringe gesetzt, allerdings fehlen Kacar, Nicu und Dardai. Den einzigen Saisonsieg feierten die 16 Spiele sieglosen Berliner gegen Hannover. Die Niedersachsen, bei denen Neuzugang Durica in der Startelf steht, warten seit sechs Partien auf einen Sieg. (Heimbilanz: 6-5-4, 27:21 Tore)

VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg (Samstag, 18.30 Uhr)

Beim Duell der Meister von 2007 und 2009 steht auch die Rückkehr von VfL-Coach Veh ins Schwabenland im Blickpunkt. Sportlich kämpfen die unter dem neuen Trainer Gross noch unbesiegten Stuttgarter um den Anschluss ans Mittelfeld, müssen aber auf Lehmann, Rudy, Delpierre und Elson verzichten. Titelverteidiger Wolfsburg ist seit fünf Spielen ohne Sieg und wartet seit fast zehn Jahren auf einen Erfolg in Stuttgart. VfL-Torhüter Benaglio plagen zudem Knieprobleme. (Heimbilanz: 8-2-2, 21:13 Tore)

FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg (Sonntag, 15.30 Uhr)

Mit sechs Neuzugängen und Rückkehrer Ze Roberto wollen die Schalker im Duell der Altmeister an die Tabellenspitze. Allerdings droht Rückkehrer Baumjohann (Mittelfingerbruch) auszufallen. Die Gäste, die seit 13 Spielen gegen Schalke nicht gewinnen konnten, setzen auf Neu-Trainer Hecking sowie die Bayern- Leihgaben Breno und Ottl. Judt und Frantz fallen aus. Der letzte Sieg in Gelsenkirchen liegt über 16 Jahre zurück. (Heimbilanz: 11-7-4, 32:19 Tore)

1. FC Köln - Borussia Dortmund (Sonntag, 17.30 Uhr)

Bei den Kölner Minimalisten, die mit zehn Treffern 18 Punkte erzielten, will der seit zehn Spielen unbesiegte BVB seine Erfolgsserie fortsetzen. Allerdings ist der Einsatz von Barrios, Hummels und Bender noch nicht gesichert. Im Duell mit den Rheinländern schafften die Dortmunder in den vergangenen sechs Partien fünf Siege. Der FC ist seit 361 Minuten ohne Gegentor, muss aber auf Abwehrchef Geromel verzichten. (Heimbilanz: 19-9-8, 73:42 Tore)

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