Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Togo in Sorge um seinen beim Afrika Cup in Angola weilenden Stürmer Mohamed Zidan.
«Wir werden mit ihm Kontakt aufnehmen. Wenn er um seine Sicherheit fürchten würde oder gravierende Sicherheitsbedenken bestehen sollten, würden wir auch eine Sperre in Kauf nehmen und ihn zurückholen, wenn er es will», sagte BVB-Sportmanager Michael Zorc der «Berliner Morgenpost».
Allerdings sei es nicht so einfach für Vereine, Spieler von dem Turnier nach Hause zurückzubeordern, wie dies englische Clubs nach dem Überfall gefordert haben. «Die FIFA müsste erst die Abstellungspflicht aufheben, damit wir handeln können. Solange das nicht geschieht, können wir unsere Spieler nicht heimholen, weil sie dann gesperrt wären», so Zorc. Das zeige die ganze Ohnmacht der Clubs vor den Verbänden.