Werder Bremen möchte im Transferpoker um Mesut Özil möglichst bis April Planungssicherheit haben. «Auf Mesut werden immer mehr Dinge wie die WM und das Interesse anderer Clubs einwirken. Deshalb brauchen wir klare Verhältnisse», sagte Werder Clubchef Klaus Allofs.
Den Zeitrahmen für die anstehenden Verhandlungen mit dem Fußball-Nationalspieler steckte er eng. «Im Verlauf des nächsten Vierteljahres müssen wir Gespräche führen. Wir können nicht einfach so ins letzte Vertragsjahr gehen», erklärte Allofs am Rande des Trainingslagers in Dubai.
Der Vertrag des 21 Jahre alten Mittelfeld-Regisseurs in Bremen läuft bis 2011. Er gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Geht es nach Trainer Thomas Schaaf, wäre es das Beste für Özil, wenn er in Bremen bleiben würde. «Er braucht Zeit, um besser zu werden. Die bekommt er am besten bei uns», argumentierte der Werder- Coach. Konkrete Verhandlungen mit Özil und dessen Berater sind während des Trainingslagers am Persischen Golf nicht vorgesehen.