Wolfsburg im WM-Land - Test gegen Zobel-Team
Port Elisabeth (dpa) - 03.01.2010, 15:41 Uhr
VfL-Trainer Armin Veh weilt mit seinem Team in Südafrika.
Der VfL Wolfsburg testet zum Jahresanfang als erster Bundesligaclub überhaupt die Verhältnisse im WM- Gastgeberland Südafrika. Der deutsche Meister bezog ein dreitägiges Trainingslager im rund 25 Grad warmem Port Elisabeth. Das Wolfsburger Übungsgelände an der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) ist während der Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli offizieller FIFA-Trainingsplatz für Nationalteams. Insgesamt acht WM-Partien finden in der fünftgrößten Stadt Südafrikas statt, darunter das deutsche Gruppenspiel gegen Serbien am 18. Juni. Im Mittelpunkt des Wolfsburger Trips steht das Testspiel gegen Südafrikas Pokalsieger Moroka Swallows am 4. Januar im NMMU-Stadion. Beide Mannschaften werden vom gleichen Hauptsponsor (Volkswagen) unterstützt. VfL-Trainer Armin Veh hat 22 Spieler mitgenommen. Nicht dabei sind die Afrika-Cup-Teilnehmer Obafemi Martins und Karim Ziani sowie die verletzten Profis Jonathan Santana und Sebastian Schindzielorz. Auch der neue Manager Dieter Hoeneß fehlt. Er tritt seinen Dienst bei den Niedersachsen am 15. Januar an.
Beim «Rückspiel» gegen die Moroka Swallows - das Team aus Johannesburg gastierte 2007 in Deutschland - soll es zu einem Wiedersehen mit Rainer Zobel kommen. Der ehemalige Bundesliga-Profi (246 Spiele für Hannover 96 und Bayern München) ist der Trainer der Swallows, verpasste aber wegen der schlechten Witterungsverhältnisse in Deutschland am Wochenende den geplanten Flug nach Südafrika. Nun wird er rechtzeitig zum Spiel in Port Elisabeth erwartet. Der Wolfsburger Besuch stößt bei den WM-Gastgebern auf großes Interesse. Der deutsche Botschafter, mehrere Minister und der Bürgermeister von Port Elisabeth haben sich zu der Partie angekündigt. Die VfL-Profis um die Torjäger Grafite und Edin Dzeko wollen zudem eine Trainingseinheit mit rund 160 Mädchen und Jungen aus benachteiligten Familien in Port Elizabeth absolvieren. «Wir möchten Kinder unterstützen, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Umfeldes wenig Möglichkeiten haben, ihre Lebenssituation positiv zu verändern", sagte Trainer Veh.
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