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Der 17. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - 18.12.2009, 18:57 Uhr

Am 17. Spieltag, dem letzten des Jahres, wird sich entscheiden ob Tabellenführer Leverkusen Herbstmeister wird. Einzig Schalke und Bayern München können Trainer Jupp Heynckes den Titel noch streitig machen. Im Nordderby am Sonntag will sich der HSV bewähren.

Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Zum Kampf um den zweiten Herbstmeistertitel der Vereinsgeschichte kommt mit Borussia Mönchengladbach statistisch gesehen ein Lieblingsgegner in die BayArena. Seit 24 Spielen hat Bayer gegen Gladbach nicht verloren, der letzte Borussen-Sieg liegt 15 Jahre zurück. Zudem sind die Gastgeber, die wieder mit Friedrich planen können, seit dem Saisonstart in 16 Spielen unbesiegt. Gladbach konnte drei der letzten vier Bundesligaspiele gewinnen. (Heimbilanz: 16-6-5, 55:29 Tore)

Bayern München - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Als sei der Unterschied zwischen dem Tabellen-Dritten und dem Schlusslicht nicht schon groß genug, sieht auch die Statistik für die seit 15 Spielen sieglosen Berliner nicht gerade rosig aus. Der letzte Sieg in München liegt über 32 Jahre zurück, zudem fehlen am Samstag die gesperrten Ebert und Kacar. Die Bayern müssen auf van Bommel (Gelbsperre) und Ribéry verzichten. Der Franzose hat seine Kniebeschwerden zwar überstanden, eine Nagelbett-Entzündung zwingt ihn aber zur Pause. (Heimbilanz: 20-4-2, 72:24 Tore)


Borussia Dortmund - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Passender Gegner zum Jubiläum: In bislang 20 Spielen schaffte der SC Freiburg nur zwei Siege gegen den BVB, einen davon vor mehr als acht Jahren in Dortmund. Allerdings zählen die Breisgauer in dieser Saison mit vier Siegen in der Fremde zu den stärksten Auswärtsteams. Die seit neun Spielen unbesiegten Dortmunder müssen auf Feulner (Sprunggelenk) verzichten und bangen um den Einsatz von Zidan (Knie) und Blaszczykowski (Oberschenkel). (Heimbilanz: 7-2-1, 17:10 Tore)

Hannover 96 - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach dem Eigentorfestival in Gladbach hoffen die Gastgeber nach fünf sieglosen Spielen in Serie auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. Dem vom Abstieg bedrohten VfL gelang in Hannover in den letzten 24 Jahren nur ein Sieg. Unter Neu-Trainer Herrlich ließen die Bochumer auswärts zuletzt in Hamburg (1:0) und Stuttgart (1:1) aufhorchen. Bei den 96ern rückt Hanke für den gesperrten Ya Konan in die Startelf, daneben fällt auch Jiri Stajner mit Wadenproblemen aus. Trainer Bergmann will Hanke und Schlaudraff in der Startelf einsetzen. Bochum muss auf fünf Profis verzichten. (Heimbilanz: 6-4-3, 26:17 Tore)

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Bewährungsprobe für den Meister: Die seit vier Spielen sieglosen Wolfsburger wollen beim Tabellennachbarn ihren Negativtrend beenden und ihrem Trainer ein ruhiges Weihnachtsfest bescheren. In den letzten neun Bundesligaspielen konnten die seit drei Partien unbesiegten Hessen allerdings nicht gegen Wolfsburg gewinnen. Bei den Gästen rückt voraussichtlich Torjäger Grafite wieder in die Startformation. (Heimbilanz: 2-2-4, 11:11 Tore)

VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr)

Seit neun Spielen wartet der VfB Stuttgart in der Meisterschaft auf einen Sieg, Hoffenheim hat die letzten drei Auswärtsspiele in der Liga nicht verloren und steht mit 25 Zählern wesentlich besser da als der Meister von 2007. Allerdings fallen in Hildebrand, Ba, Compper, Beck und Salihovic gleich fünf Stammkräfte aus. VfB-Coach Gross muss bei seiner Heimpremiere auf Lehmann, Kuzmanovic und Hitzlsperger verzichten. (Heimbilanz: 0-1-0, 3:3 Tore)

Hamburger SV - Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr)

Im 91. Nordderby der Fußball-Bundesliga kämpfen die mit 28 Punkten auf Rang vier bzw. fünf platzierten Teams um den Kontakt zur Spitze. Während die Bremer mit dem 3:0 in Bilbao Selbstvertrauen in der Europa League tanken konnten, verspielte der HSV beim 0:1 in Tel Aviv den Gruppensieg. Im letzten Hinrundenspiel müssen die Hamburger weiterhin mindestens acht Profis ersetzen, bei Werder fehlen die Außenverteidiger Fritz und Boenisch. (Heimbilanz: 19-17-9, 79:52 Tore)

1.FC Köln - 1. FC Nürnberg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Die Kölner Minimalisten wollen gegen den Tabellenvorletzten ihre seit 371 Minuten andauernde Torflaute beenden. Insgesamt gelang den Kölnern in zehn Hinrundenspielen kein Treffer. Allerdings schafften die Franken das Kunststück, die letzten sechs Spiele gegen den FC allesamt zu gewinnen - das letzte sogar als Torfestival mit 4:3. Die Gastgeber müssen auf Maniche verzichten, Nürnberg weiterhin auf Schäfer. (Heimbilanz: 15-4-3, 56:23 Tore)

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