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Die Konsequenzen des DFB aus dem Hoyzer-Skanda

Frankfurt/Main (dpa) - 23.11.2009, 14:57 Uhr

Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer ließ sich für Spielmanipulationen bezahlen.
Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer ließ sich für Spielmanipulationen bezahlen.

Aus dem großen Manipulationsskandal um den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vor vier Jahren zahlreiche Konsequenzen gezogen.

So wurde am 28. April 2005 auf einem außerordentlichen Bundestag in Mainz «ein Wettverbot für Spieler, Trainer und bestimmte Funktionsträger einschließlich des Verbots der Weitergabe von Sonderwissen an Dritte bezogen auf Spiele der Spielklasse, an denen ihre Mannschaft teilnimmt» in die Rechts- und Verfahrungsordnung des Verbandes aufgenommen. Auch in den Musterverträgen der Vertrags- und Lizenzspieler gibt es seitdem ein Wettverbot.

Für Schiedsrichter gilt seit 2005 ebenfalls ein generelles Wettverbot für Unparteiische der Spielklassen, in denen Wettangebote gemacht werden. Darüber hinaus wurde ein neuer «Sportstrafbestand der Spielmanipulation» in die Ordnung aufgenommen. «Unter Strafe stehen sowohl die Manipulation unter Beteiligung Mannschaftszugehöriger als auch durch Dritte, und zwar alle auf Manipulation abzielenden Handlungen, auch Vorbereitungshandlungen und Verabredungen».

Der DFB nahm zudem die «Spielmanipulation als eigenen Einspruchsgrund» gegen die Spielwertung auf. Der Einspruch muss innerhalb von zwei Tagen eingelegt werden. Nach dem 30. Juni kann in keinem Fall mehr auf Punktverlust oder Spielwiederholung erkannt werden, wenn bis dahin nicht ein Verfahren eingeleitet worden ist.


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