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Magath: Wollte Rudi Assauer erleichtern

Gelsenkirchen (dpa) - 19.11.2009, 13:23 Uhr

Schalkes Manager und Trainer Felix Magath von Rudi Assauer Anteile an der Veltins-Arena gekauft.
Schalkes Manager und Trainer Felix Magath von Rudi Assauer Anteile an der Veltins-Arena gekauft.

Felix Magath glaubt fest daran, dass sich die Übernahme von Rudi Assauers Anteilen am Gelsenkirchener Fußball-Stadion langfristig auszahlt.

«Wenn man einen längeren Atem hat, dann kann man durchaus von der Investition profitieren. Irgendwann wird das Stadion mal abbezahlt sein, und dann wird sich die Situation auch für diejenigen lohnen, die Anteilseigner sind, denn dann wird die Immobilie auch Gewinne machen», sagte der Trainer und Manager des FC Schalke 04 in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung».

Magath betonte, er habe die Anteile an der Veltins-Arena gekauft, weil er an die Entwicklung des Revierclubs glaube. «Und ich will das nicht nur mit schönen Worten und Reden machen, sondern auch mit der Bereitschaft, dafür in die eigene Tasche zu greifen.»

Die Übernahme der Anteile sei nicht «ganz so spontan passiert, wie es aussieht», erklärte der 56-Jährige. Assauer, der Stadion-Anteile im Wert von angeblich rund 600 000 Euro besaß, hat laut Magath bereits im August einen Brief geschrieben, in dem er Schalke den Rückkauf abgebot. «Der Vorstand hat ihm dann geantwortet, dass es dem Verein aktuell nicht möglich sei, die Anteile zu kaufen. Seitdem hatte ich die Sache im Kopf, und schließlich habe ich mich entschlossen, Rudi Assauer zu erleichtern, wenn ihm die Sache schwer im Magen liegt. Und von Manager zu Manager, dachte ich, spricht sich's ja auch leichter», erläuterte Magath.

Durch die Blume hat Magath seinem Vor-Vorgänger Assauer aber offenbar auch zu verstehen gegeben, dass er sich mit kritischen Äußerungen über den Verein künftig zurückhalten soll. «Vor allem habe ich mit ihm darüber gesprochen, dass er einer derjenigen ist, die das Stadion hier hingestellt haben, und dass sein Name mit Schalke 04 verbunden ist und bleibt. Deswegen habe ich ihm auch gesagt, dass er sich selbst keinen Gefallen tut, wenn er Entwicklungen des Vereins kritisiert.»


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