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Der 8. Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - 01.10.2009, 16:18 Uhr

Lukas Podolski (r) trifft mit dem 1. FC Köln auf seinen Ex-Klub Bayern München.
Lukas Podolski (r) trifft mit dem 1. FC Köln auf seinen Ex-Klub Bayern München.

Der 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit dem Freitagsspiel Schalke 04 - Eintracht Frankfurt. Die übrigen Partien im Überblick.

FC Bayern München - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

Rückkehr des Heimkehrers: Vor dem Duell mit seinem alten Club setzt sich Podolski für seine glücklosen Nationalteamkollegen Gomez und Klose ein: Die Diskussion um deren Qualität sei «lächerlich». Nach zwei Nullnummern gegen Turin und Hamburg müssen die Bayern-Stürmer bald treffen, um den Abstand zur Spitze nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Dabei fehlt Robben, der am Knie operiert werden muss. Bei Köln könnte Pezzoni den gesperrten Maniche ersetzen. (Heimbilanz: 18-11-9, 81:50 Tore)

Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie wächst die Anspannung in Nürnberg. «Wir sind uns im Klaren darüber, in welcher Situation wir sind», sagt FCN-Coach Oenning. Der Einsatz von Stürmer Eigler und Verteidiger Nordtveit ist in Leverkusen fraglich. Bayer muss auf Renato Augusto verzichten, Kroos rückt ins Team. «Er hat mir gut gefallen, arbeitet gut im Training und braucht Spielpraxis», begründet Bayer-Trainer Heynckes seine Entscheidung. (Heimbilanz: 12-6-2, 42:15 Tore)


Hannover 96 - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Durch den Offensivrausch gegen Berlin (4:0) und Gladbach (3:0) befindet sich Freiburg in Hochstimmung. «Wir sind guter Hoffnung, auch in Hannover punkten zu können», sagt Trainer Dutt. Auch die zügige Genesung von Toprak nach dem Kart-Unfall sorgt für gute Laune. Bei Hannover erhöht Coach Bergmann hingegen nach vier sieglosen Spielen den Druck: «Auch wenn sich noch ein Spieler verletzten sollte, wir wollen mit aller Macht gewinnen.» Es fehlen acht Profis. (Heimbilanz: 1-1-0, 5:2 Tore)

VfL Bochum - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Bochum hat mit Interimstrainer Heinemann neuen Rückenwind. Der 1:0-Sieg in Nürnberg macht vor dem schweren Heimspiel gegen Meister Wolfsburg Mut und die Clubführung hat bei der Trainersuche daher keine Eile. Allerdings fällt nun auch Imhof aus, Grote und Klimowicz sind fraglich. Dabrowski oder Johansson hoffen auf einen Einsatz. Die «Wölfe» haben zwar das schwere Champions-League-Spiel in Manchester in den Knochen, sind mit dem Ex-Bochumer Misimovic aber Favorit. (Heimbilanz: 6-1-2, 21:13 Tore)

1. FSV Mainz 05 - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

Mit einem Heimsieg im ersten Bundesliga-Duell gegen Hoffenheim könnte Mainz punktemäßig sogar mit der TSG gleichziehen. Hoffenheim muss ohne Simunic (Muskelfaserriss) auskommen, Kapitän Nilsson soll ihn ersetzen. «Wir wollen die erste Mannschaft sein, die in Mainz gewinnt», sagt Trainer Rangnick. Sein Kollege Tuchel ist erkrankt und sitzt nicht auf der Bank. Der Aufsteiger ist daheim unbesiegt, die TSG feierte fünf Pflichtspielsiege nacheinander. (Heimbilanz: -)

Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr)

Seit fünf Jahren hat der BVB in Mönchengladbach nicht mehr gewonnen und zuletzt mit einem Remis die Teilnahme am internationalen Geschäft verpasst. Nach sechs Spielen ohne Erfolg benötigen die Dortmunder dringend einen Sieg. Kehl fehlt weiterhin, Blaszczykowski steht nach Grippe wieder zur Verfügung. Die Gladbacher, die sich in einem Kurz-Trainingslager im niederländischen Tegelen auf die Partie vorbereiteten, stehen nach drei Niederlagen in Serie ebenfalls mit dem Rücken zur Wand. Kapitän Daems fällt weiterhin aus. (Heimbilanz: 15-14-8, 77:52 Tore)

VfB Stuttgart - Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr)

In den letzten drei Jahren waren die Norddeutschen ein willkommener Aufbaugegner für den VfB: 14 Treffer gelangen den Schwaben in drei Heimspielen gegen Werder. Nach dem dürftigen Auftritt in der Champions League plant Trainer Babbel im Angriff wieder mit Schieber oder Cacau. Bremen muss nach dem Europa-League- Auftritt gegen Bilbao wohl weiterhin um Boenisch und Borowski bangen. (Heimbilanz: 19-5-9, 76:54 Tore)

Hertha BSC - Hamburger SV (Sonntag, 17.30 Uhr)

Seit zwölf Jahren warten die in der Meisterschaft noch unbesiegten Hamburger auf einen Erfolg in der Hauptstadt, gehen diesmal aber als Tabellenführer klar favorisiert in die Partie gegen das Schlusslicht der Liga. Beide Teams mussten am Donnerstagabend noch in der Europa League antreten. Bei den Berlinern, die in der Liga zuletzt sechsmal in Serie verloren, fallen fünf Spieler weiterhin aus, beim HSV sogar sechs. (Heimbilanz: 18-4-6, 56:35 Tore)

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