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Vor Duell in München: Podolski stützt Bayern-Sturm

Düsseldorf (dpa) - 01.10.2009, 14:22 Uhr

Miroslav Klose (l) und Mario Gomez (r) bekommen von Lukas Podolski verbale Unterstützung
Miroslav Klose (l) und Mario Gomez (r) bekommen von Lukas Podolski verbale Unterstützung

Bei Joachim Löw stehen die etablierten Angreifer weiter hoch im Kurs, doch vor dem Bundesliga-Duell bei den Münchner Bayern muss selbst Kölns Lukas Podolski seine glücklosen Kollegen aus der Nationalelf unterstützen.

«Beide sind sehr gute Stürmer. Ich glaube nicht, dass man Gomez und Klose danach beurteilen sollte, dass sie mal ein oder zwei Spiele nicht in der Startelf stehen», sagte der 24-Jährige dem Fachmagazin «kicker» vor seiner Rückkehr. Aus seiner Zeit beim Rekordmeister kennt Podolski selbst die bohrenden Fragen nach mangelnder Klasse, sobald der Erfolg ausbleibt. «Diese Diskussion ist lächerlich: Alle Stürmer in der Nationalmannschaft haben auf internationalem Niveau ihre Qualitäten oft genug nachgewiesen.»

So wird ein «ganz besonderes Spiel» (Podolski) auch zum Treffen der inoffiziellen Selbsthilfegruppe deutscher Stürmer: Miroslav Klose wartet seit dem 10. März auf ein Tor im Vereins-Trikot. Für Mario Gomez blieb in den vergangenen beiden Partien trotz der bislang besten Ausbeute aller Bayern-Stürmer zunächst nur ein Platz auf der Bank. Und Podolski hat zwar nach der Heimkehr nach Köln sein Lachen wiedergefunden, jedoch mit einem Treffer aus sechs Ligapartien noch nicht wieder den Erfolgsweg zum gegnerischen Tor.

Da auch der FC Bayern trotz ansehnlicher Kombinationen zuletzt keinen Treffer zustande brachte, braucht das Team von Trainer Louis van Gaal dringend einen Sieg, um den Anschluss an den sechs Zähler enteilten Hamburger SV nicht zu verlieren. «Jetzt müssen wir in der Bundesliga schauen, dass wir den Abstand so schnell wie möglich verkleinern», forderte Manager Uli Hoeneß.

Möglichst rasch will sich hingegen Borussia Dortmund nach sechs Ligapartien ohne Sieg vom Tabellenende absetzen. «Wir sind mit der derzeitigen Situation sehr unglücklich», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach. Auch der Gegner will dem Abwärtsstrudel entgehen und hat deshalb ein Kurz-Trainingslager im niederländischen Tegelen bezogen, um die Serie von vier Pflichtspiel-Niederlagen zu beenden. «Für beide Mannschaften geht es um sehr viel. Hier können die Weichen für die kommenden Wochen gestellt werden», sagte Borussia-Coach Michael Frontzeck.


Die Spekulationen um eine angeblich bedrohliche Finanzkrise beim FC Schalke 04 häufen sich, das sportliche Zwischenergebnis von Felix Magath lässt sich mit Rang vier jedoch bereits sehen. «Wir sind nach unseren beiden Derbysiegen voller Selbstvertrauen und wollen unsere nicht so gute Heimbilanz aufpolieren», kündigte der Trainer vor dem Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt am Freitag an.

Durch das 1:0-Erfolgserlebnis beim 1. FC Nürnberg unter Interimstrainer Frank Heinemann haben die Bochumer Profis vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg an Selbstvertrauen gewonnen. «Es war wichtig zu sehen, dass man es noch kann. Dann traut man sich auch mehr zu», sagte Kapitän Marcel Maltritz vor dem schweren Duell mit dem Meister.

Ohne Hektik reagierte 1899 Hoffenheim auf den holprigen Saisonstart und ist seit einigen Wochen wieder auf dem Weg zum begeisternden Offensivfußball der vorigen Hinrunde. «Zu Hause haben wir bislang immer gute Leistungen gezeigt. Wir müssen uns nur etwas zutrauen», sagte Andreas Ivanschitz vom FSV Mainz 05 vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim. Mit großen Selbstbewusstsein will auch Bayer Leverkusen gegen den «Club» die Serie von sieben Partien ohne Niederlage fortsetzen. «Natürlich sind wir vom Papier her Favorit. Wir müssen aber eine vernünftige Leistung bringen», sagte Bayer-Coach Jupp Heynckes.

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