Fußball-Bundesligist Werder Bremen soll nach dem Willen seines Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke als erste deutsche Spitzenmannschaft an aufeinanderfolgenden Tagen in Israel und Palästina spielen.
«Es wäre ein wirkliches Highlight und könnte eine ähnliche Wirkung haben wie die Einladung der Schweiz an Deutschland, nach dem Zweiten Weltkrieg ein Länderspiel auszutragen», schreibt Lemke, der auch UN-Sonderberater für Sport ist, in einer Kolumne für den Bremer «Weser-Kurier».
Hapoel Tel Aviv ist nach Lemkes Angaben bereit, Werder zu einem Spiel nach Tel Aviv einzuladen. «Das Team würde nicht nur dort spielen, sondern ein, zwei Tage später auch in Ramallah, auf der palästinensischen Seite, gegen die Nationalmannschaft Palästinas», erläuterte der 62-Jährige. «Vielleicht können wir Bremer ja sehr konkret helfen, Brücken zu einem friedlichen Miteinander aufzubauen.»
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