Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Neues System, altes Schalke-Leid: Magath kein Hexer

Berlin (dpa) - 26.07.2009, 11:25 Uhr

Kevin Kuranyi (l) und der Berliner Karim Benyamina kämpfen um den Ball.
Kevin Kuranyi (l) und der Berliner Karim Benyamina kämpfen um den Ball.

Felix Magath kann noch immer lächeln, die Euphorie der Schalker Fans wird auch eine Pleite beim Zweitliga-Aufsteiger Union Berlin nicht erschüttern.

Während die Anhänger von Königsblau in Scharen zur offiziellen Saison-Eröffnungsparty in die Veltins-Arena pilgerten, wehrte sich Meistermacher Magath vehement gegen eine von ihm erwartete Hexer-Rolle. «Es ist ein Neuanfang. Das bedeutet auch eine neue Spielweise. Und das ist nicht so schnell in 14 Tagen oder vier Wochen zu machen», sagte der neue Schalke- Chefcoach nach dem verdienten 1:2 beim 1. FC Union. Nach den Heim- Niederlagen beim T-Home-Cup gegen die Liga-Kontrahenten Stuttgart (0:1) und Bayern (1:2) musste sich Schalke nun auch dem mit mehr Schwung und Tempo operierenden Berliner Zweitligist geschlagen geben.

«Das ist nicht wie bei einem eingespielten Team - das braucht Zeit», betonte Magath, der eine Woche vor dem Saison-Start mit dem Pokal-Spiel bei Fünftligist Germania Windeck noch immer nach Form und Stammelf fahndet. Im vorletzten Test experimentierte Magath mit U21- Europameister Benedikt Höwedes und Nationalspieler Heiko Westermann als «Doppel-Sechser» im Mittelfeld. Links durfte 1,5-Millionen-Zugang Jan Moravek verteidigen, in der zentralen Abwehr agierte neben Marcelo Bordon der 20-jährige Peruaner Carlos Zambrano - was der Zweitligist schnell als Schwachstellen ausgemacht hatte. «Vielleicht hätten wir mit einer anderen Formation stabiler gestanden, aber es ist ja eine Phase, wo man etwas ausprobiert», so der Schalke-Coach.

Sorgen bereitet dem ehemaligen Wolfsburger Meistermacher auch die Abteilung Attacke, die mit Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi in vorderster Front kaum zum Zuge kam. Zwar hatte im Mittelfeld Lewis Holtby, der für drei Millionen Euro vom Zweitligisten Aachen nach Gelsenkirchen gekommen war, einige gute Szenen. Doch die Verwertung fehlte. «Wir waren im Zentrum nicht so schnell und spritzig, dass wir daraus Kapital schlagen konnten», analysierte Magath altes Leid mit neuem System. «Wir waren einfach nicht zwingend genug nach vorn, wie wir das schon aus der letzten Saison kennen.»

Union machte es dem Erstligisten nicht nur bei den Toren von Karim Benyamina (2. Minute) und John Mosquera (52.) vor 13 509 Zuschauern vor - und dürfte damit auch bei Werder Bremen für Vorsicht gesorgt haben. Denn der Pokal-Verteidiger muss am kommenden Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokal-Wettbewerbs an der «Alten Försterei» antreten. «Mit der Mannschaft hat Union die berechtigte Hoffnung, die Sensation zu schaffen», sagte Magath und lächelte nochmals.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
25.07. 20:35 - Erste Niederlage für den VfL Bochum
25.07. 20:02 - Bayern standesgemäß: 13:0 gegen Pocher-Auswahl
25.07. 19:27 - Dortmund wird Zweiter bei eigenem Turnier
25.07. 19:27 - Geglückte Generalprobe für Mönchengladbach
25.07. 19:24 - Schalke sucht noch Form: 1:2 bei Union Berlin
25.07. 16:53 - Dortmund startet mit Niederlage ins Blitzturnier
25.07. 16:29 - Wolfsburger Costa vor Wechsel nach Spanien
25.07. 14:58 - Skibbe: Nikolov Eintracht-Keeper Nummer 1
25.07. 10:39 - Bundesliga attraktiv wie nie
25.07. 10:34 - Podolski-Party trotz 0:2 - «Nicht überbewerten»
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com