Beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen gibt es nach einem ersten Meinungsaustausch der Verantwortlichen zur Saisonanalyse 2008/2009 «noch keine Tendenzen» für oder wider Trainer Bruno Labbadia.
Das sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Wir haben am Montag und am Dienstag mit einigen Beteiligten gesprochen. Dabei haben wir Punkte herausgefiltert, die es nun abzuarbeiten gilt», meinte Holzhäuser. Er kündigte «eventuelle Entscheidungen» bis zum Ende dieser Woche an. An den Gesprächen seien außer ihm unter anderem auch Labbadia und Sportdirektor Rudi Völler beteiligt gewesen.
Die Bayer-Profis hatten das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Werder Bremen mit 0:1 verloren und damit nach dem neunten Bundesliga-Platz auch die letzte Chance auf die neue Europa League vergeben. «Ich bin optimistisch, dass wir mit Bruno Labbadia versuchen, die nächste Saison besser zu gestalten», hatte Holzhäuser nach dem verlorenen Endspiel angekündigt. Zuvor hatte der 43-jährige Labbadia, der seit dem 1. Juli 2008 Chefcoach der Werkself ist, mit einem am Finaltag publizierten Interview («Ein Weiter-so kann es nicht geben») die öffentlichen Diskussionen um seine Weiterbeschäftigung forciert.
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Am 21. Mai 2008 hatte sich Bayer von seinem damaligen Trainer Michael Skibbe getrennt, nachdem dessen Team am letzten Spieltag der Saison 2007/2008 mit einem 0:1 gegen Bremen die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb verpasst hatte.