Fußball ohne Abstiegsangst: Köln gegen Bochum 1:1
Köln (dpa) - 23.05.2009, 18:25 Uhr
Kölns Chihi und der Bochumer Maltritz (r) versuchen den Ball zu spielen.
Fußball ohne Abstiegsangst und Sieger: Der 1. FC Köln und der VfL Bochum trennten sich zum Bundesligafinale friedlich mit 1:1 (1:1). Vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergie-Stadion traf Diego Klimowicz (18. Minute) zur Gäste-Führung, der Bochumer Anthar Yahia sorgte sechs Minuten später mit einem Eigentor zum 1:1-Endstand. Den Kölnern gelangen in dieser Saison nur vier Heimsiege. Dagegen gehörten die Bochumer mit nur zwei Erfolgen auf fremden Plätzen zu den auswärtsschwächsten Clubs der Liga. Gelassen kommentierten die beiden Trainer den letzten Auftritt ihrer Teams. «Wir konnten befreit aufspielen, hatten viele Torchancen, aber im präzisen Abschluss hat es dann gefehlt», sagte Kölns Coach Christoph Daum. Erleichtert war nach einer anstrengenden Saison zwischen Angst und Bangen auch Bochums Trainer Marcel Koller: «Am Ende sind wir froh, einen Punkt mitgenommen zu haben. Jetzt können wir das ganze Abhaken.»
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Die beiden schon vor der Partie aller Abstiegssorgen entledigten Mannschaften lieferten sich einen munteren Schlagabtausch auf gutem Niveau. Eröffnet wurde der Reigen der Torszenen durch Kopfbälle des Kölners Nemanja Vucicevic (4.) und des VfL-Stürmers Vahid Hashemian (8.), die beide ihr Ziel verfehlten. Ein Schuss von der Strafraumgrenze von Kevin Pezzoni (14.) strich ebenfalls knapp am Gäste-Gehäuse vorbei. Vier Minuten später konnte jedoch Klimowicz einen Freistoß von Matias Concha per Kopf zum 1:0 für Bochum verwerten. Pech hatte die Revierelf, als nach einer Flanke von Adil Chihi VfL-Verteidiger Yahia den Ball unbedrängt ins eigene Tor köpfte. Danach waren die Platzherren dichter an einem zweiten Treffer als die Gäste. Pezzoni traf in der 37. Minute nur die Latte und Pierre Womé (40.) donnerte den Ball knapp neben das Tor der Bochumer, die mit erheblichen Personalproblemen nach Köln gereist waren. Neben den Langzeitverletzten Shinji Ono, Christian Fuchs, Stanislav Sestak und Christoph Dabrowski fehlte auch der angeschlagene Philipp Bönig. |