FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) Das Trainer-Trio um Büskens feierte bei zehn Bundesliga-Partien bislang neun Siege zu Null, doch ganz Schalke spricht zurzeit über die mögliche Verpflichtung von Magath. Der Revierclub muss auf Jones (Gelb-Rot) und Bordon (Muskelprobleme) verzichten. Schalke darf sich noch Hoffnungen auf das internationale Geschäft machen, Leverkusen ist hingegen als viertschlechteste Rückrunden-Mannschaft in der Liga aus allen Europa-Träumen gestürzt und muss auf das Cup-Finale warten. (Heimbilanz: 7-10-7, 41:37 Tore) Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) Dortmund wittert nach fünf Siegen in Serie das Ticket für die Europa League. Ein weiterer Dreier wäre Einstellung des Vereinsrekords. In Frankfurt stehen BVB-Trainer Klopp alle Spieler zur Verfügung. Für Blaszczykowski (Rückstand) könnte Boateng in die Startelf rücken. Funkel muss auf Ochs und Fink (beide Gelb-Sperre) und eine Vielzahl Verletzter verzichten. Frankfurt ist in der Rückrunde zwölftbestes Team, Dortmund ist Sechster dieser Rangliste. (Heimbilanz: 19-8-9, 68:50 Tore) Karlsruher SC - Energie Cottbus (Samstag, 15.30 Uhr) Erstmals seit einem halben Jahr könnte Kapitän Franz wieder in der Karlsruher Startformation stehen. «Die Mannschaften vor uns sind nervös», sagt der Innenverteidiger, der den KSC «mental im Vorteil» wähnt. Vor einer Woche überraschten die Badener bei Bayer Leverkusen, doch auch Gegner Cottbus ist nach dem Erfolg gegen Spitzenreiter Wolfsburg im Aufwärtsschwung. Energie-Kapitän Rost will trotz einer Mittelfußprellung auflaufen. (Heimbilanz: 0-1-0, 1:1 Tore) Bayern München - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) Ausgerechnet Ex-Borusse Heynckes soll als Klinsmann-Nachfolger die Saison für die Münchner retten. Dabei stehen ihm die gesperrten Ribéry und Borowski nicht zur Verfügung. «Für uns ist in München was drin», kündigte Mönchengladbachs Baumjohann an. Doch der 22-Jährige (Gelb-Sperre) wird gegen seinen künftigen Arbeitgeber ebenso fehlen seine verletzten Mitspieler Alberman, Friend, Jaurès und Gohouri. (Heimbilanz: 30-9-1, 107:34 Tore) VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) Die Überraschungsmannschaft der Hinrunde gegen die Überflieger der Rückserie: Herbstmeister Hoffenheim reist nach sieben sieglosen Auswärtsspielen zum Spitzenreiter, der zwölf Heimspiele in Serie gewonnen hat. Doch Wolfsburg muss nach der überraschenden Niederlage in Cottbus nun auch noch die Spekulationen um Trainer Magath verkraften. Der VfL kann in Bestbesetzung spielen, Hoffenheim fehlt Teber (Entzündung am Unterschenkel) und Abwehrspieler Per Nilsson (Viruserkrankung). (Heimbilanz: - ) 1. FC Köln - Werder Bremen (Sonntag, 17.00 Uhr) Nach vier Niederlagen in Serie ist der Kölner Vorsprung auf Relegationsplatz 16 auf sieben Punkte geschmolzen. Beim Versuch, den ersten Heimerfolg seit Anfang November 2008 feiern zu dürfen, fehlen Petit und Geromel wegen Gelbsperre. McKenna soll in die Innenverteidigung rücken, Matip im Mittelfeld einspringen. Pokalfinalist Werder muss im grauen Liga-Alltag den gelbgesperrten Frings ersetzen. (Heimbilanz: 24-8-6, 88:48 Tore) Hamburger SV - Hertha BSC (Sonntag, 17.00 Uhr) Die minimalistischen Meisterschaftsanwärter unter sich: Jeweils 13-mal sicherten sich Hamburg und Hertha ihre Erfolge mit nur einem Tor Unterschied. Dem HSV droht durch die Doppel-Belastung im UEFA-Cup die Luft auszugehen, die Berliner liebäugeln bereits mit der Champions League. «Gewinnen wir am Sonntag, können wir über andere Dinge reden als den UEFA-Cup», sagte van Bergen, der den verletzten Friedrich vertritt. Woronin ist weiter gesperrt. (Heimbilanz: 16-7-4, 55:25 Tore)
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