VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) Die Wölfe steuern auf Rekordkurs. Mit einem Erfolg über Leverkusen könnte der Tabellenführer die Bestmarke von Borussia Mönchengladbach aus dem Jahr 1987 mit zehn Saison-Siegen in Serie einstellen. Im Spiel der besten Heimmannschaft gegen das stärkste Auswärtsteam kann Trainer Magath auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Beim zuletzt schwächelnden Gast stehen Renato Augusto und Arturo Vidal vor der Rückkehr in die Startelf. (Heimbilanz: 8-1-2, 20:10 Tore) VfL Bochum - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) In Dortmund reifen UEFA-Cup-Träume. Nach zuletzt drei Siegen liegt Rang fünf in greifbarer Nähe. Doch das kleine Revier-Derby in Bochum sorgte zuletzt häufig für Ernüchterung: Schließlich liegt der letzte BVB-Sieg beim Nachbarn bereits zehn Jahre zurück. Der Gegner nötigt der Borussia auch aus anderen Gründen Respekt ab: Schließlich belegt der VfL in der Rückrunden-Tabelle Rang 4. Zudem brennt VfL-Rückkehrer Klimowicz auf einen Treffer gegen seinen ehemaligen Club. (Heimbilanz: 11-13-4, 51:33 Tore) Eintracht Frankfurt - B. Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) Für Mönchengladbach beginnt die Zeit der Endspiele: In den nun anstehenden Kellerduellen mit Frankfurt und Bielefeld steht der zuletzt dreimal sieglose Drittletzte massiv unter Zugzwang. Auch ohne Mittelfeldspieler Albermann und Torjäger Friend setzt Trainer Meyer auf einen Erfolg. Denn auch der Eintracht mangelt es derzeit an Selbstvertrauen: Die jüngste Bilanz mit nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Spielen stimmt nachdenklich. Zudem fällt Torwart Nikolov aus, für den Pröll zwischen den Pfosten Platz nimmt. (Heimbilanz: 19-9-7, 64:36 Tore) Karlsruher SC - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) Der Glaube an ein Wunder schwindet. Nach nunmehr acht Spielen ohne Torerfolg sind die Chancen des KSC auf den Klassenverbleib nur noch gering. Immerhin sitzt Kapitän Maik Franz, der seit Ende Oktober verletzt pausiert hat, zum ersten Mal wieder auf der Ersatzbank und Trainer Edmund Becker stellte dem zuletzt verbannten Joshua Kennedy wieder einen Platz in der Startelf in Aussicht. Im Gegenzug sind Antonio da Silva, Bradley Carnell und Massimilian Porcello nicht dabei. Nicht minder bedenklich ist die Jahresbilanz des entzauberten Herbstmeisters aus Hoffenheim. Neun sieglose Partien in Serie gefährden den schon sicher geglaubten Europapokal-Platz. Zudem plagen Coach Rangnick Personalprobleme: Neben den vielen Langzeitverletzten muss er auf Hildebrand und Eduardo verzichten. (Heimbilanz: -) Hertha BSC - Werder Bremen (Sonntag, 17.00 Uhr) Aus Lust wurde Frust. Drei Schlappen nacheinander rissen die Berliner aus allen Meister-Träumen. Die Sperre für Woronin sorgte für weitere Ernüchterung. Rekonvaleszent Pantelic soll den Stürmerstar im Spiel gegen Bremen ersetzen. Gegen keine andere Mannschaft zog Hertha so häufig den Kürzeren wie gegen Werder. Allerdings verbreiteten die Bremer jenseits der Heimat zuletzt wenig Schrecken: In keinem der vergangenen zehn Auswärtsspiele gab es einen Sieg. (Heimbilanz: 12-7-8, 36:28 Tore) Hamburger SV - Hannover 96 (Sonntag, 17.00 Uhr) Der HSV tanzt als einziges Team noch auf drei Hochzeiten. Nach dem Einzug in das UEFA-Cup-Halbfinale in Manchester besteht für den HSV weiterhin die Chance, einen internationalen und zwei nationale Titel zu gewinnen. Das setzt angesichts eines Rückstandes von drei Zählern auf Spitzenreiter Wolfsburg aber einen Heimsieg über Hannover voraus. Schließlich ist der Gegner, der auf Verteidiger Cherundolo verzichten muss, als einziger Club noch immer ohne Saison-Auswärtssieg. (Heimbilanz: 11-4-5, 35:25 Tore)
 |