Carlos Eduardo von 1899 Hoffenheim ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für fünf Bundesliga-Spiele gesperrt worden.
Der Brasilianer hatte bei der 0:3-Niederlage des Aufsteigers gegen den VfL Bochum wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte bekommen. Für den Mittelfeldspieler war es der dritte Platzverweis innerhalb eines Jahres.
Zuletzt war der 21-Jährige im Januar nach einer Rangelei im Testspiel gegen den Hamburger SV im spanischen La Manga für drei Freundschaftsspiele gesperrt worden. Dies habe sich nun strafverschärfend ausgewirkt, teilte der DFB nach dem Urteil mit.
Eduardo steht den Hoffenheimern damit erst wieder am vorletzten Spieltag (16. Mai) in der Heimpartie gegen den FC Bayern München zur Verfügung. Manager Jan Schindelmeiser hatte dem Offensivspieler schon nach der Keilerei mit HSV-Stürmer Ivica Olic im Testspiel die Leviten gelesen, «aber er hat die Botschaft nicht verstanden», sagte der Manager verärgert. Am 11. April ließ sich Eduardo in der 59. Minute zu einem Ellbogencheck gegen Philipp Bönig hinreisen und wurde daraufhin von Schiedsrichter Babak Rafati (Hannover) des Feldes verwiesen.