Das Bayern-Lazarett lichtet sich
München (dpa) - 27.03.2009, 16:07 Uhr
Luca Toni soll dem FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg wieder zur Verfügung stehen.
Beim FC Bayern München ist ein Ende der Personalprobleme in Sicht. Bis auf Miroslav Klose, der nach der Operation am Sprunggelenk wohl bis Ende April ausfällt, kann Trainer Jürgen Klinsmann im Spitzenspiel beim VfL Wolfsburg voraussichtlich auf alle Spieler zurückgreifen. Massimo Oddo (Wadenverletzung) trainiert bereits wieder mit der Mannschaft, Hamit Altintop (Muskelfaserriss) und Luca Toni sollen bald folgen. «Wir erwarten ihn am Montag zurück im Mannschaftstraining», kündigte Trainer Klinsmann in einem Interview auf der Internetseite des deutschen Rekordmeisters die Rückkehr des Italieners an. Der Weltmeister, der wegen einer Achillessehnenreizung seit über vier Wochen außer Gefecht ist, hat in dieser Woche in einem Reha-Zentrum in Bologna für sein Comeback gearbeitet. Klinsmann erhielt aus Italien «sehr gute» Nachrichten: «Luca trainiert zweimal täglich in Bologna und wir bekommen nur positives Feedback von Reha-Coach Thomas Wilhelmi, der ihn begleitet hat. Alles verläuft optimal, besser geht es gar nicht.»
Bis auf Klose will Klinsmann «schon bald alle Mann wieder an Bord haben. Zwar haben wir fast den halben Kader auf Länderspielreisen, aber für diejenigen Spieler ist der Tapetenwechsel vielleicht gar nicht mal so schlecht. Und mit allen Nicht-Nationalspielern können wir eingehender und ganz konzentriert arbeiten.» Die Länderspielpause wurde genutzt, um Kräfte für die bevorstehenden Aufgaben in der Bundesliga und der Champions League mit dem Viertelfinale gegen den FC Barcelona zu sammeln. «Wolfsburg wird ein Kraftakt und vorentscheidend im Kampf um die deutsche Meisterschaft und die Champions-League-Qualifikation für die nächste Saison. Es steht also relativ viel auf dem Spiel», sagte Klinsmann, «und natürlich entscheidet es sich in Wolfsburg auch, ob wir mit breiter Brust nach Barcelona fahren werden. Und die werden wir dort brauchen können. Wir brauchen dort viel Selbstvertrauen und das Wissen, dass wir gut drauf sind, um uns mit Barcelona zu messen. Von daher kann man beide Spiele gar nicht trennen. Wir müssen gegen Wolfsburg schon alles abrufen, die Mannschaft muss da an ihre Grenzen gehen.»
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