Frankfurt/Main (dpa) - 26.03.2009, 17:06 Uhr
Frankfurter Fans brennen Feuerwerkskörper ab.
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat Sanktionen gegen die eigenen Fans aufgehoben, die mit ihrer Randale am 21. Februar im Spiel beim Karlsruher SC die Partie fast zum Abbruch geführt hatten.
In zahlreichen Gesprächen zwischen Vorstandsmitglied Klaus Lötzbeier und den Fan-Gruppierungen sei «konstruktiv diskutiert und eine gegenseitige Vertrauensbasis erzielt worden», hieß es in einer Pressemitteilung des Vereins. Unter anderem waren Eintrittskarten für Auswärtsspiele nur noch personalisiert zum Verkauf angeboten worden.
Trotz eines Rekordaufgebots von rund 700 Ordnungskräften und Polizisten waren in Karlsruhe zu Beginn der 2. Halbzeit bengalische Feuer gezündet und Feuerwerkskörper aus dem Eintracht-Fanblock auf das Spielfeld geflogen. Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) pfiff die Partie verspätet wieder an, nachdem er zuvor die Mannschaften in die Kabine zurückgeschickt hatte.
Der DFB belegte den Club mit einer Strafe von 40 000 Euro. Der Eintracht-Vorstand hatte die Vorfälle «außerordentlich bedauert und sich ausdrücklich beim KSC und seinen Zuschauern für das inakzeptable Verhalten eines Teils der Eintracht-Anhänger» entschuldigt.