HSV schlägt Angstgegner Cottbus im Schongang
Hamburg (dpa) - 15.03.2009, 19:16 Uhr
Der Hamburger Piotr Trochowski jubelt nach seinem Freistoßtor zum 2:0.
Der Hamburger SV hat sich gegen Angstgegner Energie Cottbus aus dem Zwischentief geschossen und gehört nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg über Energie Cottbus wieder zum Verfolgertrio von Spitzenreiter Hertha BSC. Nach zuletzt dürftigen Leistungen in der Fußball-Bundesliga und im UEFA-Pokal gewannen die Hanseaten am Ende im Schongang gegen den Abstiegskandidaten aus der Lausitz. «Das war ein Arbeitssieg, aber er war ziemlich wichtig», sagte Trainer Martin Jol. Sein Team liegt damit als Vierter genau wie Rekordmeister FC Bayern München und der VfL Wolfsburg vier Punkte hinter dem Tabellenführer aus Berlin. Ivica Olic (32.) und Nationalspieler Piotr Trochowski (39.) mit einem frechen Freistoß erzielten die Tore gegen den überforderten Tabellen-Vorletzten aus Cottbus, der sich bei den beiden Gegentoren grobe Fehler leistete. «Wir sind im Abstiegskampf erfahren, wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren», sagte Cottbus-Profi Timo Rost.
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Die Hamburger tankten mit einer über weite Strecken ordentlichen Leistung vor 50 121 Zuschauern in der Arena zudem Selbstvertrauen für das schwere UEFA-Pokal-Rückspiel bei Galatasary Istanbul am 19. März. «In der zweiten Halbzeit hat uns die Spritzigkeit gefehlt, aber ich bin zufrieden», meinte Jol. Den letzten Heimsieg über Cottbus hatte der HSV im Dezember 2001 geschafft. Nach bereits 35 Gegentreffern in der Bundesliga und den Niederlagen gegen Wolfsburg und in Mönchengladbach sowie dem 1:1- Unentschieden im UEFA-Pokal gegen Istanbul hatte Jol das Team stark verändert. Unter anderem musste Piotr Trochowski auf die Bank. Mickael Tavares, Albert Streit und Ivica Olic, der neben Paolo Guerrero und Mladen Petric stürmte, kamen neu ins Team. Nationalspieler Trochowski freilich durfte schon nach einer halben Stunde wieder mitmachen, als Petric mit einem Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. «Zwei bis drei Wochen Pause werden es wohl werden», sagte Petric. |