Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
 

Die Notizen vom 21. Spieltag

Hamburg (dpa) - 22.02.2009, 13:08 Uhr

Der Bochumer Diego Fernando Klimowicz verlässt nach einer Roten Karte das Spielfeld.
Der Bochumer Diego Fernando Klimowicz verlässt nach einer Roten Karte das Spielfeld.

Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat die wichtigsten Notizen des 21. Spieltages der Fußball-Bundesliga zusammengestellt.

KURIOS: Freunde werden Diego Klimowicz und Lutz Wagner wohl nicht mehr. Dreimal wurde der Stürmer des VfL Bochum in seiner bisherigen Bundesliga-Karriere vom Platz gestellt, dreimal hieß der Referee Lutz Wagner. Das mag ein Grund dafür sein, warum der VfL-Torjäger nach dem 1:1 in Bielefeld schlecht auf den Mann aus Hofheim zu sprechen war: «Meine erste Gelbe Karte war für mich nicht berechtigt. Die zweite Gelbe Karte war okay, aber auch da bin ich ohne Ellenbogen in den Zweikampf gegangen. Andersherum hätten wir den einen oder anderen Elfmeter bekommen müssen und wahrscheinlich das Spiel auch gewonnen.»

RAPPER: Im Rahmen des Musikprojekts «Helden braucht das Land» haben Nachwuchskicker der Revier-Clubs VfL Bochum, Borussia Dortmund, MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen und Schalke 04 gemeinsam mit Rapper P. - dem 22-jährigen Patrick Rosendahl aus Bottrop - eine Single aufgenommen. Der Song, in dem die Jungs Stellung gegen Gewalt, Hass und Diskriminierung beziehen, feierte vor dem Anpfiff des Derbys zwischen Schalke und Dortmund (1:1) am Freitagabend in der Schalker Arena und wurde mit großem Beifall bedacht.

SPAZIERGÄNGER: Die Spannung des Abstiegskampfes geht an Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen nicht spurlos vorüber. In der Schlussphase der Partie beim Karlsruher SC (1:0) hielt es Bruchhagen vor lauter Aufregung nicht mehr auf seinem Sitzplatz. Der 60-Jährige verließ die Tribüne und ging in den Katakomben spazieren. «Ich konnte einfach nicht mehr hinsehen», so Bruchhagen, dem bei einer erneuten Niederlage wohl wieder eine Trainerdiskussion bevorgestanden hätte. «Hin und wieder» habe er noch mal aufs Spielfeld geschaut, gab der starke Mann bei der Eintracht zu. Nach 90 Minuten konnte er aufatmen.

ABSTIEGS-KARNEVAL: Ganz Mönchengladbach hält es beim traditionellen Veilchendienstagszug mit der Borussia. «Halt Pohl, Borussia» - alle Prunkwagen, jede Fußtruppe und jede Musikband wird ein großes Schild mit dieser für Nicht-Niederrheiner unverständlichen Formulierung mit sich führen. Auf gut Deutsch heißt das: Durchhalten, Borussia. Damit wollen die Jecken ihre große Solidarität mit dem Team des fünfmaligen Meisters auf närrische Art bekunden. Zudem werden 100 000 Borussia- grüne Armbänder mit der gleichen Aufschrift unters Volk gebracht.


SCHUHDIEB: Beim 1:2 im UEFA-Cup-Spiel bei Zenit St. Petersburg hatte Jens Lehmann seinem Teamkollegen Khalid Boulahrouz das Stirnband vom Kopf stibitzt. Nun stahl der Torwart des VfB Stuttgart beim 3:3 gegen 1899 Hoffenheim Sejad Salihovic einen Schuh. Lehmann stürmte vor einem Eckball für den Aufsteiger aus seinem Gehäuse, schnappte sich den am Boden liegenden Kickstiefel des verdutzten Gegners und warf ihn auf das Tornetz. «So Mätzchen kann Lehmann mit seinen Mitspielern machen», reagierte Ralf Rangnick sichtlich angefressen auf den Schuhraub. Hoffenheims Coach ärgerte sich, dass der Schiedsrichter den dreisten Dieb nicht mit einer Gelben Karte bestraft hatte.

WINTEROPFER: Schnee und Stau brachten Wolfgang Overath um das Live- Erlebnis des ersten Kölner Sieges in München nach elf Jahren. Der ehemalige Nationalspieler und heutige Vereinspräsident des 1. FC Köln wurde vom Winterwetter eiskalt erwischt und kehrte auf der Anfahrt in die bayerische Hauptstadt auf halbem Wege mit seinem Auto wieder um.

ENERGIESPAREN: So wie beim 1:2 gegen Köln hatten der FC Bayern und Partner «e.on» das große Energiesparen in der Münchner Allianz Arena wohl nicht geplant. In diesem Jahr soll der Energieverbrauch in dem Münchner Fußball-Stadion um eine Million Kilowattstunden reduziert werden. Bayern-Manager Uli Hoeneß sprach von einer «energiegeladenen Zusammenarbeit». Der Vorstandschef des Energie-Konzerns, Klaus-Dieter Maubach, schloss sogar eine Wette mit Hoeneß ab. Gelingt die Senkung nicht, muss er beim letzten Bayern-Spiel im Jahr 2009 in der Arena Würstchen grillen. Gewinnt er, muss Hoeneß ran.

GLÜCKSGEFÜHL: Felix Magath ist immer für eine Überraschung gut. Der Trainer des VfL Wolfsburg warf beim 2:1 gegen Hertha BSC nach 61 Minuten den Debütanten Alexander Esswein ins Bundesliga-Wasser. Und Der 18 Jahre alte Nachwuchsstürmer war hinterher fast überwältigt von der Premiere. «Es war ein unbeschreibliches Gefühl, auf dem Platz zu stehen. So hoch habe ich noch nie gespielt», meinte der Youngster.

Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
22.02. 12:59 - Die Sprüche vom 21. Spieltag
22.02. 11:44 - Bittere Karnevals-Pille für «Prinz Poldi»
22.02. 10:52 - Nach 0:1 gegen Frankfurt: Tiefschlag für KSC
22.02. 10:47 - Patient Werder: Jetzt sogar «Blick nach unten»
22.02. 10:28 - Arminia beklagt Kellerduell-Phobie
22.02. 10:23 - Hertha-Profis schieben Frust - Dzeko: Fit wie nie
22.02. 09:40 - Routinier Neuville lässt Gladbach hoffen
21.02. 18:01 - Hoffenheim wieder vorn - Bayern-Pleite gegen Köln
21.02. 17:28 - Hoffenheim wieder vorn - FC Bayern unterliegt Köln
21.02. 15:31 - Anti-Doping-Regel: DFB ermittelt gegen 1899
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel Deutschland Trikot DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
Indoor-Soccer Plätze finden
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com