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Hoeneß: Kein Kommentar zu Spekulationen um Völler

München (dpa) - 21.02.2009, 15:19 Uhr

Rudi Völler könnte der Nachfolger von Bayern-Manager Uli Hoeneß werden.
Rudi Völler könnte der Nachfolger von Bayern-Manager Uli Hoeneß werden.

Bayern-Manager Uli Hoeneß hat Spekulationen über Rudi Völler als seinen möglichen Nachfolger beim deutschen Fußball-Rekordmeister weder bestätigt noch dementiert.

«Wir geben dazu keinen Kommentar ab», sagte Hoeneß vor dem Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln in der Münchner Allianz Arena. Die Zeitungen «Express» und «BZ» berichteten, dass der ehemalige DFB-Teamchef Völler ein «Top-Kandidat für den Job als Sportdirektor in München» sei. Erste Gespräche zwischen dem Sportdirektor des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und dem deutschen Rekordmeister hätten bereits stattgefunden.

Der FC Bayern werde sich öffentlich grundsätzlich nicht zum Thema seiner Nachfolge äußern, betonte Hoeneß und ergänzte: «Es werden noch viele Namen durch die Dörfer Westeuropas geprügelt werden bis zum Jahresende.» Der 57 Jahre alte stellvertretende Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG will nach Auslaufen seines Vertrages am Jahresende als Manager aufhören und Franz Beckenbauer als Präsident und Aufsichtsratschef ablösen.

Die sportlichen Aufgaben von Hoeneß könnte Völler als Sportdirektor übernehmen. Als ehemaliger Teamchef der deutschen Nationalmannschaft, Weltmeister von 1990, Sportdirektor von Bayer 04 und mit öffentlichem Charisma brächte Völler die geforderte Qualifikation mit. Ein erster Gedankenaustausch zwischen Hoeneß und Völler soll allerdings nach Informationen der Zeitungen «ohne konkretes Ergebnis» geblieben sein. Völler habe den Bayern keine Zusage gegeben, aber ein Engagement auch nicht ausgeschlossen. Im Gespräch als möglicher Hoeneß-Nachfolger ist auch immer wieder Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs.

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser sagte dem «Express», dass der Werksclub weiter auf Völler zähle: «Rudi möchte hier weiter am Aufbau einer Spitzenmannschaft beteiligt sein. Ich denke nicht, dass er das aufgeben will. Und wir haben nicht vor, Rudi gehen zu lassen.»


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