Rummenigge fordert Podolski-Rückkehr
München (dpa) - 16.02.2009, 17:27 Uhr
Kommt Lukas Podolski noch einmal mit dem FC Bayern nach Köln?
Franz Beckenbauer warnt «seine» Bayern - Karl- Heinz Rummenigge fordert die Rückkehr von Lukas Podolski: Ausgerechnet im Heimspiel des deutschen Fußball-Meisters gegen «seinen» heiß und innig geliebten 1. FC Köln könnte der seit über drei Monaten im Abseits stehende Nationalspieler sein Bundesliga-Comeback feiern und wieder zu einer Option für Trainer Klinsmann werden. «Wenn Lukas in dieser Woche so gut trainiert wie in den letzten Tagen, dann hat er die große Chance, nächsten Samstag gegen Köln endlich wieder dabei zu sein», kündigte Klinsmann an. Eine Achillessehnen-Reizung bei Torjäger Luca Toni lässt «Prinz Poldi» zur Hochzeit des Karnevals auf sein erstes Spiel 2009 hoffen. Nachdem Klinsmann auch bei der 1:2-Pleite in Berlin noch auf ihn verzichtet hatte, warb Vorstandschef Rummenigge auf der Homepage des FC Bayern für den Angreifer. «Lukas ist leider einige Zeit verletzungs- und krankheitsbedingt ausgefallen, doch jetzt ist er zum Glück wieder fit. Es wäre unser aller Wunsch beim FC Bayern, wenn er wieder in den Kader zurückkommt, die letzten Monate hier im Club positiv verbringt und sich mit dem einen oder anderen Titel nach Köln verabschiedet.» Der Bayern-Chef verwies auch auf «eine Verantwortung» des Rekordmeisters der Nationalmannschaft gegenüber, in der Podolski «ja Stammspieler» sei. «Wir wollen uns im Sommer in aller Freundschaft von Lukas verabschieden», ergänzte Rummenigge.
Auch Vereinspräsident Beckenbauer gab Klinsmann in seiner «Bild»-Kolumne den «kaiserlichen» Rat, Podolski wieder zu berücksichtigen: «Ein Poldi in Bestform kann immer ein Spiel entscheiden.» Manager Uli Hoeneß verwies angesichts der Ungewissheit bei Toni ebenfalls auf den immer noch auf der Münchner Lohnliste stehenden Podolski: «Im Sturm können wir aus dem Vollen schöpfen. Lukas ist wieder gesund. Er wird demnächst wieder im Kader sein.» Schon gegen Köln dürfte dies der Fall sein. Zumal mit Tonis Problemen nicht zu spaßen ist, wie eine Kernspin-Untersuchung ergab. «Wir müssen aufpassen, dass es nicht chronisch wird», sagte Hoeneß. Toni musste wegen der Reizung der Achillessehne am rechten Fuß in Berlin nach 30 Minuten vom Platz. Der Italiener habe die Verletzung «schon die ganze Woche mit sich rumgeschleppt», berichtete Klinsmann. Eine Reduzierung der Trainingsbelastung zeigte keinen Erfolg. Klinsmann bangt um Toni: «Er ist ein wichtiges Element für uns.» |