Die Präsidenten der Bundesligisten FC Schalke 04 und Hannover 96, Josef Schnusenberg und Martin Kind, plädieren für eine europaweite Begrenzung der Gehälter von Fußball-Profis.
Das berichtet der «Rheinische Merkur». Schnusenberg und Kind stellen sich damit hinter einen Vorschlag des Liga-Präsidenten Reinhard Rauball. «Es wäre für uns schon deutlich leichter, wenn wir so über eine gewisse Grenze hinaus nicht mehr mit den Spielern verhandeln müssten», wird Schnusenberg zitiert. Kind fordert zudem, auch die Honorare der Spielerberater europaweit zu begrenzen. Er plädiert außerdem für europaweit einheitliche Lizenzierungsverfahren.
Nach Informationen der Zeitung will auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein Limit für Spielergehälter. «Wir sprechen das Thema bei internationalen Tagungen immer wieder an, aber die anderen europäischen Ligen denken nicht so wie wir», wird ein DFB-Sprecher zitiert.