Ohne zehn Spieler hat Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 die Vorbereitung auf die Rückrunde aufgenommen. Kevin Kuranyi sowie Lewan Kobiaschwili und alle Schalker Profis aus Südamerika durften den ersten Waldlauf am Samstag auslassen.
«Das ist so abgestimmt, ich habe das entschieden. Für mich ist das nicht ungewöhnlich», sagte Trainer Fred Rutten. Zu den Gründen für den verlängerten Urlaub wollte sich der Niederländer nicht äußern: «Das behalte ich für mich.» Die erste Einheit am Berger See dauerte rund 70 Minuten. Immerhin 22 Spieler waren dabei.
Neben Kuranyi und Kobiaschwili nahmen dann am Sonntag auch Marcelo Bordon, Rafinha, Jefferson Farfan, Vicente Sanchez, Carlos Großmüller, Carlos Zambrano und Gustavo Varela die Arbeit auf. Rutten hatte nach Vereinsangaben angeordnet, dass Spieler mit weiten Abreisen aus dem Weihnachtsurlaub, zum Beispiel aus Südamerika oder Georgien, einen Tag länger wegbleiben durften. Zé Roberto fehlte auch am Sonntag. Der Offensiv-Akteur hatte in der Winterpause via brasilianischen Medien Abwanderungsgedanken geäußert und angekündigt, nicht zum Trainingsstart zu erscheinen. Zur Zukunft des zuletzt suspendierten Duos Großmüller/Varela äußerte sich Rutten nicht.
In den kommenden Tagen hat der Niederländer zwei Einheiten pro Tag angesetzt und will dabei auf dem Feld, in der Halle oder im Kraftraum arbeiten lassen. Am Montag stehen leistungsdiagnostische Tests auf dem Programm. Das erste Freundschaftsspiel des Jahres bestreitet Schalke am 8. Januar gegen den niederländischen Zweitligisten TOP Oss. Vom 10. Januar an bezieht der Club sein Trainingslager in Valencia.