Bayern ohne erkrankten Podolski nach Dubai
München (dpa) - 02.01.2009, 19:14 Uhr
Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann bereitet seine Mannschaft in Dubai auf die Rückrunde vor.
Raus aus der Kälte, ab in die Sonne - aber alles ohne Lukas Podolski. Der Fußball-Nationalspieler musste beim Aufgalopp des FC Bayern München wegen eines grippalen Infektes passen und konnte deswegen auch nicht am Abend das Charterflugzeug ins sommerlich warme Dubai besteigen. Nach Angaben des deutschen Meisters soll Podolski aber am 05. Januar ins Emirat nachreisen. Am Persischen Golf will Trainer Jürgen Klinsmann das Star-Ensemble um Franck Ribéry bei Tagestemperaturen von über 20 Grad mächtig ins Schwitzen bringen und fit für die Rückrunde machen. «Es macht Spaß, die Gesichter wiederzusehen und jetzt loszulegen», sagte Klinsmann nach drei Wochen Urlaub auf der Internetseite des deutschen Rekordmeisters. Nur ein Rumpfkader tummelte sich am ersten Arbeitstag 2009 im Leistungszentrum auf dem Vereinsgelände - neben Podolski musste auch der gleichfalls an einem Grippe-Infekt erkrankte Ersatztorwart Jörg Butt passen. Jungstar Toni Kroos kehrte sogar mit einem Bänderriss im Sprunggelenk aus den Weihnachtsferien zurück und kann sich in Dubai nur behandeln lassen. Beim Auftakt mittendrin war dafür der bis Mitte März von Los Angeles Galaxy ausgeliehene Amerikaner Landon Donovan. «Der Junge ist heiß, er will sich hier beweisen», meinte Klinsmann.
Aus den Zimmern und vom Pool des Fünf-Sterne-Hotels «Palace The Old Town», in dem der deutsche Meister bis zum 10. Januar logiert, können die Münchner Profisadem 03. Januar auch den imposanten Blick auf das schon jetzt höchste Bauwerk der Welt genießen, den «Burj Dubai» (Turm von Dubai). Der in direkter Nachbarschaft zur Bayern- Herberge entstehende Wolkenkratzer hat Anfang 2009 fast seine noch geheime Endhöhe erreicht, die über 800 Meter betragen soll. Pünktlich zum Trainingsstart des Titelverteidigers läutete Franz Beckenbauer unterdessen eine neue Runde im verbalen Schlagabtausch mit Herbstmeister 1899 Hoffenheim ein. «Bei Hoffenheim verfolge ich mit Sorge den beginnenden Größenwahn», stellte der Bayern-Präsident in der «Bild»-Zeitung fest. Und ergänzte: «Einige Aussagen aus dem Club stehen im völligen Gegensatz zur Person Dietmar Hopp, der in seiner Bescheidenheit vorbildlich ist». |