WETTPARTNER: Thomas Hitzlsperger hat mit seinem «Hammer» einem Kandidaten bei «Wetten, dass...?» keine Chance gelassen. Gegen den allerdings barfuß schießenden Amateurfußballer des VfR Stockach hatte der schussgewaltige Profi des VfB Stuttgart in Kickstiefeln bei fünf Versuchen am Schluss 16 km/h mehr vorzuweisen. 600 km/h: 584 km/h endete der Vergleich. Allerdings hatte der Nationalspieler, der sich in England wegen seiner Schussgewalt den Spitznamen «The Hammer» verdiente, sich anfangs zurückgehalten und mit 110 Sachen begnügt. Auch danach gegen Schauspieler Till Schweiger blieb Hitzlsperger in der Show fair. Den ersten Elfmeter hämmerte «Hitz» noch unhaltbar ins Netz. Danach aber zirkelte er Schweiger den Ball genau in die Arme. REISE: Schon am Morgen nach dem Spiel beim BVB bestiegen die Profis aus Mönchengladbach in Frankfurt ein Flugzeug Richtung Israel. Dort bestritt der Altmeister auf Einladung des DFB und des israelischen Fußball-Verbandes ein Testspiel gegen den Matthäus-Club Maccabi Netanja. Darüber hinaus stand ein Besuch der Gedenkstätte Yad Vashen sowie ein offizieller Empfang in der deutschen Botschaft auf dem Programm der Reise, an der auch DFB-Präsident Theo Zwanziger teilnahm. Hintergrund der Reise sind die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Staates Israel. Nicht an Bord der Maschine war Jung- Profi Tony Jantschke, der sich im Spiel am Freitagabend eine Gehirnerschütterung und eine Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hatte. EINZELFAHRT: Top-Torjäger Luca Toni war bei der Reise des FC Bayern zum Südschlager nach Stuttgart im Mannschaftsbus der Münchner unerwünscht. Da den Italiener in den Tagen vor dem Spiel ein Magen- Darm-Virus plagte, musste er allein Richtung Neckar reisen. Damit wollten die Teamärzte das Risiko einer Ansteckung für seine Kollegen minimieren. Die Sonderfahrt für Patient Toni lohnte sich. Beim 2:2 gegen den VfB erzielte der Torjäger seinen neunten Saisontreffer.«Er hat toll durchgehalten», lobte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den geschwächten Goalgetter. LIEBLING: Die HSV-Fans haben «ihren» Publikumsliebling nicht vergessen. Mit langgezogenen «Mehdi»-Rufen feierten sie Mehdi Mahdavikia, obwohl der Iraner am Samstag das Trikot von Eintracht Frankfurt trug. Zudem hatte der dribbelstarke Mittelfeldmann eine für den HSV unheilvolle Statistik mit: Als einziger Frankfurter hatte der 31-Jährige zuvor alle Partien gegen die Hamburger gewonnen, 1999 behielt er mit dem VfL Bochum die Oberhand, in der Vorsaison mit der Eintracht. Diesmal zählte Mahdavikia zu den 0:1-Verlierern, die HSV- Anhänger machten ihn aber dennoch zu einem Gewinner des Tages.
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