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Der 7. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - 03.10.2008, 15:05 Uhr

Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann lässt die Spieler auch weiterhin rotieren.
Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann lässt die Spieler auch weiterhin rotieren.

Während in der Woche das Augenmerk auf die deutschen Teilnehmer in der Champions League und dem UEFA-Pokal lag, dreht sich am Wochenende wieder alles um die Fußball-Bundesliga. Die Partien im Überblick.

FC Bayern München - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Wen rotiert Klinsmann diesmal auf die Bank? Gegen die auswärts sieglosen Bochumer wollen sich die Bayern nach zwei Pleiten rehabilitieren. Dem VfL gelang in über 30 Jahren 1991 der einzige Sieg in München. Neben Sagnol (Aufbautraining) und Altintop (Mittelfußbruch) fehlt auch Lell (Muskelfaserriss). Der VfL muss Anthar (Sperre) und Kapitän Zdebel (Sprunggelenk) ersetzen. Drei Erstliga-Pleiten nacheinander für die Bayern gab es erst neunmal. (Heimbilanz: 24-7-1, 93:28 Tore)

VfB Stuttgart - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Nur 44 Stunden nach dem UEFA-Pokal-Auftritt muss Stuttgart gegen die erstarkten Bremer ran. Trotz kurzer Regeneration hofft der personell geschwächte VfB auf Rehabilitierung für das 0:3 in Dortmund. Zwei «Fünferpacks» in der Bundesliga und das 1:1 bei Inter Mailand machen Werder Mut. Die Duelle der Ex-Meister verliefen fast immer torreich. Bremen muss Mertesacker (Sperre) ersetzen, Stuttgart fehlen mindestens fünf Stammkräfte. (Heimbilanz: 18-15-9, 72:53 Tore)


Bayer Leverkusen - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Leverkusen will nach zwei Siegen Platz zwei festigen. Auch die Tabellenführung ist für die Elf von Trainer Labbadia möglich. Adler (Grippe) und Barnetta (Prellung) mussten im Training kürzertreten. Die Berliner, auswärtsstärkstes Team der Liga, haben Personalsorgen. Neben sieben verletzten Spielern droht auch Top-Torjäger Pantelic (Muskelverhärtung im Oberschenkel) auszufallen. Ohne den Serben hat Hertha seit mehr als drei Jahren kein Pflichtspiel gewonnen. (Heimbilanz: 9-2-3, 33:18 Tore)

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

Das Aufsteiger-Duell könnte zum Schicksalsspiel für Luhukay werden. Der Borussen-Trainer steht nach fünf Niederlagen in sechs Spielen in der Kritik, kann aber im Derby auf alle Spieler zurückgreifen. Die Statistik spricht für die Gastgeber, die die vergangenen sechs Heimspiele gegen Köln gewannen. Köln tankte mit dem 1:0 gegen Schalke 04 Selbstvertrauen. Vucicevic (Sprunggelenk) und Ehret (Grippe) sind angeschlagen. (Heimbilanz: 20-8-8, 70:44 Tore)

1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Die in dieser Saison als einziges Team noch sieglosen Frankfurter hoffen auf die Rückkehr von Kapitän und Stürmer Amanatidis, der seinen Muskelbündelriss überstanden hat. «Wir müssen wieder mal ein Spiel gewinnen», sagt Trainer Funkel vor dem Debüt gegen Hoffenheim. Der Neuling ist zu Hause noch ungeschlagen, muss aber das Pokal-Aus in Freiburg und das 4:5 in Bremen verkraften. Zudem fällt Torwart Ramazan Özcan aus. Der 24-Jährige hat sich im Training eine Knieblessur zugezogen. (Heimbilanz: -)

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg (Sonntag, 17.00 Uhr)

Auch nach dem UEFA-Pokalspiel ist offen, wer gegen Wolfsburg im Schalker Tor steht. Die Tendenz geht zu Neuer, der bei seinem Comeback gegen Nikosia wenig zu tun hatte. Fährmann bleibt wohl nur die Bank. Jefferson Farfan und Jermaine Jones sind wieder dabei, Ernst ist gesperrt. Die «Wölfe» streben ohne Grafite (Sperre) den ersten Auswärtssieg an. Für den Brasilianer wird wohl Dzeko stürmen. Vergangene Saison siegte die Magath-Elf bei den Schalkern mit 2:1. (Heimbilanz: 5-4-2, 17:10 Tore)

Borussia Dortmund - Hannover 96 (Sonntag, 17.00 Uhr)

«Jetzt müssen wir auswärts nachlegen», forderte 96-Coach Hecking nach dem 1:0-Sieg gegen Bayern München. Der im UEFA-Pokal unglücklich gescheiterte BVB scheint dafür der richtige Gegner zu sein. In den vergangenen vier Partien in Dortmund gab es keine Niederlage der Niedersachsen, bei denen die verletzten Ismael (Knie) und Bruggink (Fuß) ausfallen. Dortmund ist im eigenen Stadion diese Saison noch ungeschlagen und gewann zuletzt 3:0 gegen Stuttgart. (Heimbilanz: 8-6-3, 37:21 Tore)

Energie Cottbus - Hamburger SV (Sonntag, 17.00 Uhr)

Der erste Saisonerfolg vergangene Woche in Berlin gibt Cottbus neue Motivation. Doch die schwache Torausbeute von nur zwei Toren in sechs Spielen bereitet Trainer Prasnikar weiter Sorgen. Stürmer Rangelow ist nach auskurierter Sprunggelenksverletzung einsatzbereit. Der Hamburger SV kommt als Tabellenführer. Allerdings konnten die Hanseaten in ihren bisherigen fünf Spielen in der Lausitz nicht einmal gewinnen. (Heimbilanz: 3-2-0, 9:4 Tore)

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