Dass noch ein «Kracher» für den geplanten Angriff in der Champions League verpflichtet wird, zeichnet sich weiterhin nicht ab. «Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir mit dem Kader in die Saison gehen», bekräftigte Rummenigge am Rande eines Pressetermins in München: «Die Mannschaft kennt sich ein Jahr, die Mechanismen greifen jetzt. Sie wird nicht schlechter, sie wird eingespielter.» Ungeachtet des weiterhin bestehenden Interesses an Nationalstürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart setzt der Meister in der Offensive derzeit auf das vorhandene Trio Toni, Miroslav Klose und Lukas Podolski. «Es kann sein, dass wir bei drei Stürmern bleiben. Jeder soll auch seine Spielzeiten haben», erklärte Rummenigge. Trotz der Unzufriedenheit, die Podolski während der EM äußerte, erwartet der Bayern-Chef einen engagierten Urlaubs-Rückkehrer: «Lukas Podolski wird sehr motiviert zu Werke gehen. Davon bin ich überzeugt.» Klinsmann macht derweil erste Andeutungen, wie die dominante Spielweise des FC Bayern aussehen soll. Gemeinsam mit den Spielern will er eine «Spielphilosophie» definieren: «Ist es Innovation, ist es Mut zum Risiko, ist es Dominanz, ist es der Slogan: Mia san mia?». Trotz des internationalen Trends zu einem zentralen Stürmer will Klinsmann «minimal mit zwei Spitzen» agieren lassen. Allgemein sagt er: «Unser Job ist es, die Stärken jedes Einzelnen in den Vordergrund zu stellen und diese Stärken als Puzzle zusammenzubauen.»
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