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Hoeneß: Tribüne statt Trainerbank

München (dpa) - 13.04.2008, 11:00 Uhr

Bayern-Manager Uli Hoeneß  sitzt bei einem Spiel seiner Mannschaft auf der Trainerbank.
Bayern-Manager Uli Hoeneß sitzt bei einem Spiel seiner Mannschaft auf der Trainerbank.

Manager Uli Hoeneß will unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann nicht unbedingt an seinem Sitzplatz auf der Bank des FC Bayern München festhalten.

«Ich werde dem Jürgen Klinsmann empfehlen, dass ich auf der Tribüne sitze. Weil wir jetzt mit Christian Nerlinger einen jungen Betreuer für die Mannschaft verpflichtet haben und nur eine bestimmte Anzahl von Leuten auf die Bank darf», sagte der 56-Jährige im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. «Wenn jetzt da ein Gedränge entsteht, bin ich der erste der sagt, ich schau mir das lieber gerne mal von oben an. Ich habe das jetzt 30 Jahre von unten angeschaut, jetzt kann ich mir das auch mal von oben anschauen.»

Gemeinsam mit Klinsmann arbeitet der FC Bayern weiter an der Verpflichtung eines neuen Ersatztorwarts für Michael Rensing, der Oliver Kahn als Nummer 1 ablösen wird. «Er bekommt zu 100 Prozent seine Chance, die muss er nutzen. Natürlich können wir nicht mit 97 Gegentoren die Saison beenden», sagte Hoeneß. «Wenn er Kahn so ablöst, wie er ihn bislang schon vertreten hat, mache ich mir überhaupt keine Sorgen.» Zu weiteren Neuverpflichtungen hielt sich Hoeneß bedeckt: «Wir haben mehrere im Auge, einen hochkarätigen Spieler. Wir sind schon noch dran, einen Spieler zu verpflichten.» Bislang haben die Münchner als Neuzugang den Bremer Tim Borowski für die neue Saison bekanntgegeben.

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Ohnehin sei der Kader bestens bestückt, was sich in den Resultaten zeige. «Wenn man im UEFA-Cup-Halbfinale, im DFB-Pokalfinale und in der Bundesliga sieben Punkte weg ist, dann hat man nicht so viel falsch gemacht», sagte der Manager. Dass der Erfolg meist Luca Toni, Miroslav Klose und Franck Ribéry zugesprochen wird, hält er für ungerecht. «Martin Demichelis ist der beste Abwehrspieler der Liga. Und Kahn spielt eine Super-Saison.» Dem 38- Jährigen wünscht er zum Karriereende alle drei Trophäen. «Er möchte mit dem größtmöglichen Erfolg aufhören - das sind drei Titel. Und das Triple gewinnt man nur alle 30 Jahre mal.»


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