Notizen vom 27. Bundesliga-Spieltag
Hamburg (dpa) - 06.04.2008, 13:43 Uhr
Wolfsburgs Marcelinho (r) herzt seinen Sohn Marcello nach Spielende auf dem Spielfeld.
Auch der 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga kann wieder mit unterhaltsamen Geschichten aufwarten. Die Deutsche Presse-Agentur dpa einige Notizen zusammengestellt. SPASSVÖGEL: Die VfB-Profis Rafael Schäfer, Ludovic Magnin und Thomas Hitzelsperger öffneten für die Kameras des «Aktuelle Sportstudios» des ZDF den Kabinen-Spind ihres Stuttgarter Kollegen Mario Gomez. Grinsend präsentierten sie eine Schüssel mit allem möglichen Zubehör für die Haarpflege - und einen angeblichen Vertrag des Nationalstürmers mit dem FC Barcelona. «Die Unterschrift ist gefälscht», meinte Studiogast Gomez mit etwas gequältem Lächeln. FREIFAHRTSCHEIN: Sven Ulreich, 20 Jahre alter Schlussmann des VfB Stuttgart, bot in seiner neunten Bundesliga-Begegnung beim 1:0 gegen den Hamburger SV eine starke Partie. «Er wird bis zum Ende der Saison durchspielen», kündigte Trainer Armin Veh an. Spekulationen, wonach Raphael Schäfer, der für 2,2 Millionen Euro aus Nürnberg gekommen war, im Sommer gehen wird, wies Sportdirektor Horst Heldt zurück: «Wir planen auch in der kommenden Saison mit den beiden Torhütern.»
VERTRAGSPOKER: Arminia Bielefeld will dem Vertragspoker mit Stammtorwart Mathias Hain bald ein Ende setzen. «Wir wollen Gespräche führen und in naher Zukunft eine Entscheidung treffen», kündigte Arminia-Sportdirektor Detlev Dammeier nach dem 1:0 gegen den Karlsruher SC an. Offen ist, ob der 35 Jahre alte Keeper und Kapitän weiter auf der Alm bleibt oder Rowen Fernandez (30) die Nummer eins wird. Der südafrikanische Nationaltorwart vertritt Hain seit seinem Rippenbruch tadellos und ist mit Blick auf die WM 2010 in seiner Heimat auf einen Stammplatz erpicht. DARTH VADER: Zumindest außerhalb des Fußballplatzes hat Tobias Grahn derzeit allen Grund zur Freude. Der schwedische Profi von Hertha BSC wurde am 30. März erstmals Vater und wählte einen ausgefallenen Namen für seinen Sohn aus. Grahn nannte seinen Sprössling Anakin - so heißt Bösewicht Darth Vader als Kind im legendären Weltraum-Filmspektakel «Krieg der Sterne». Gegen Werder Bremen durfte Grahn auch wieder mal zwölf Minuten ran. Die Berliner 1:2-Niederlage konnte der Reservist aber auch nicht mehr abwenden. NORD-TOUCH: Hermann Rieger, einst Kult-Masseur beim Hamburger SV, sorgte beim Niedersachsen-Duell VfL Wolfsburg - Hannover 96 für norddeutschen Touch. Mit dem HSV-Emblem auf der Jacke und einer HSV- Tasche verfolgte der 66 Jahre alte Physiotherapeut den 3:2-Erfolg der Magath-Mannschaft. Der gebürtige Bayer lebt seit dem Ende seiner HSV- Dienstzeit in Hannover und besucht regelmäßig Sportveranstaltungen.
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