Zunächst aber muss das Team von Trainer Lucien Favre durch den grauen Alltag. Malik Fathi fehlt wegen seiner Beckenprellung, Josip Simunic hat Leistenprobleme, auch Patrick Ebert ist angeschlagen. Zwar haben die Berliner zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen gesammelt und sich damit vom ganz großen Druck befreit. Doch richtig überzeugen konnte Hertha im eigenen Stadion seit Monaten nicht mehr. Das jüngste 1:0 in letzter Sekunde gegen Arminia Bielefeld hatten nur noch 32 031 Fans live gesehen. Gegen Duisburg - zuletzt 2:0- Sieger in Bielefeld - werden es noch weniger sein. «Zu Hause ist es für uns auch nicht leichter als auswärts», bemerkte der Schweizer Favre, der bei Hertha einen radikalen personellen Umbruch eingeleitet hat. Gegen den MSV werden erneut Jungprofis wie Fabian Lustenberger (19) oder Gojko Kacar (21) in der Startelf erwartet. Durch die Vertragsverlängerung mit Vermarkter Sportfive konnte Hertha seit längerer Zeit wieder in kickendes Personal investieren, baute darüber hinaus Verbindlichkeiten ab. Die Ernte erwartet Hoeneß erst ab der kommenden Saison: «Wir dürfen nicht pausenlos getrieben werden. Wir haben schon alles im Schnelldurchlauf gemacht.» Die voraussichtlichen Aufstellungen: Hertha BSC: Drobny - Chahed, Friedrich, Simunic, von Bergen - Ebert, Lustenberger, Kacar, Skacel - Raffael - Pantelic MSV Duisburg: Starke - Fernando Santos, Grlic, Schlicke - Weber, Tararache, Willi - Schröter, Georgiew - Niculescu, Ishiaku Schiedsrichter: Brych (München)
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