Nationalstürmer Mario Gomez ist nach seinem verbalen Ausrutscher mit einem blauen Auge davon gekommen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Torjäger des VfB Stuttgart zu einer Geldbuße von 8000 Euro.
Gomez hatte unmittelbar nach dem schwäbisch-badischen Bundesligaderby seinen Karlsruher Gegenspieler Maik Franz in einem Interview mit dem TV-Privatsender Premiere unter anderem als «Arschloch» beschimpft. Der 22-Jährige versicherte später, er stehe zu seinen Aussagen, ehe er dann doch einen Rückzieher machte. «Ich akzeptiere die Strafe, denn ich habe mich in dem Interview unmittelbar nach Spielende in der Wortwahl vergriffen», sagte Gomez. «Für mich ist die Sache damit abgehakt.»
Verantwortliche des deutschen Meisters hatten angekündigt, dass der Fall intern keine Folgen für den Spieler haben werde. Unter anderem hatten auch Bundestrainer Joachim Löw und Oliver Bierhoff, der Teammanager der Nationalmannschaft, Gomez in Schutz genommen, zugleich aber dessen Wortwahl kritisiert.