Im Transfer-Poker um Mesut Özil mischt nun auch Werder Bremen mit. Der Fußball-Bundesligist hat nach übereinstimmenden Medienberichten Interesse an einer Verpflichtung des 19 Jahre alten Mittelfeldspielers von Schalke 04.
Bei den Schalkern, wo Özil einen Vertrag bis 2009 besitzt, ist der Profi in Ungnade gefallen. Ein Wechsel zu einem anderen Club war bisher vor allem an der hohen Ablösesumme gescheitert. Schalke-Manager Andreas Müller, der Özil nur verkaufen und nicht ausleihen will, soll anfangs rund sieben Millionen Euro für den deutschen U 21-Nationalspieler gefordert haben.
Neben Werder Bremen hatten bisher die Ligakonkurrenten VfB Stuttgart und Hannover 96 um Özil geworben. Bei den Niedersachsen sagten der Spieler und sein Berater offiziell ab. Laut 96-Sportdirektor Christian Hochstätter scheiterte ein Transfer aus finanziellen Gründen. Özil soll bei Schalke 04 ein Gehaltsangebot von 1,5 Millionen Euro jährlich abgelehnt haben.
Auch in Stuttgart gilt das Thema als erledigt. Der deutsche Meister konnte sich bisher nicht mit den Schalkern auf eine Ablösesumme verständigen. Auch über ein Ausleihmodell bis zum Saisonende wurde keine Einigung erzielt. Mit dem Spieler selbst soll sich VfB-Manager Horst Heldt bereits einig gewesen sein.