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Stuttgart grundsätzlich an Podolski interessiert

Dubai (dpa) - 06.01.2008, 13:52 Uhr

Lukas Podolski beim Training der Fußball-Nationalmannschaft.
Lukas Podolski beim Training der Fußball-Nationalmannschaft.

Der VfB Stuttgart ist grundsätzlich an einer Verpflichtung von Nationalspieler Lukas Podolski interessiert.

Horst Heldt, der Sportdirektor des deutschen Fußball-Meisters, schloss aber einen Wechsel des Stürmers vom FC Bayern München zu den Schwaben auf Leihbasis in der Winterpause aus. «Es wäre fatal, sich nicht mit einem solchen Spieler wie Lukas Podolski zu beschäftigen», sagte Heldt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) im VfB- Trainingslager in Dubai. Und ergänzte: «Es hat aber noch keinen Kontakt zu ihm gegeben. Das Thema wird momentan zu hoch gekocht.»

Der Manager wies auf viele offene Fragen bei dieser Top-Personalie hin: «Wir müssen sehen, ob ein Transfer von Podolski zum VfB überhaupt realistisch ist. Da spielen ja viele Faktoren eine Rolle. Und noch ist überhaupt nicht klar, ob Podolski die Bayern im Sommer verlassen will.» Der ehemalige Kölner ist beim deutschen Rekordmeister bislang nicht über die Rolle des Ersatzstürmers hinter Miroslav Klose und Luca Toni hinausgekommen.

Weitere Neuzugänge im Offensiv-Bereich schloss Heldt für die Rückrunde aus. Die Schwaben haben in Sergiu Radu vom VfL Wolfsburg einen Stürmer ausgeliehen und damit auf die Verletzungsprobleme reagiert. Ob Torjäger Mario Gomez (Rippenfellentzündung) bis zum Rückrunden-Auftakt am 3. Februar beim FC Schalke 04 wieder wird, ist offen. Cacau (Schultereckgelenksprengung) dürfte auf jeden Fall weiter fehlen.

«Ob wir in anderen Mannschaftsteilen noch aktiv werden, lassen wir offen», meinte Heldt. Denkbar wäre die Verpflichtung eines weiteren Torhüters, nachdem es an Neuzugang Raphael Schäfer, dem Nachfolger von Nationaltorwart Timo Hildebrand, einige Kritik gegeben hat. Zudem hat der VfB gerade seinen Ersatzkeeper Michael Langer zum Zweitligisten SC Freiburg transferiert.

Unterdessen hat der ehemalige Nationalspieler Stefan Effenberg in der «Bild am Sonntag» VfB-Trainer Armin Veh erneut als möglichen Nachfolger für den im Sommer scheidenden Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld ins Gespräch gebracht. «Mit solchen Themen beschäftige ich mich momentan nicht», meinte Veh, der beim Meister noch einen Vertrag bis 2009 besitzt.


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