Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Beckenbauer bringt Mourinho ins Gespräch

München (dpa) - 04.01.2008, 11:02 Uhr

Franz Beckenbauer liefert erste Namen für die Trainerdiskussion in Bayern.
Franz Beckenbauer liefert erste Namen für die Trainerdiskussion in Bayern.

Zwei Tage nach der Abschiedserklärung von Trainer Ottmar Hitzfeld hat Franz Beckenbauer die Nachfolge-Diskussion eröffnet und den Portugiesen José Mourinho als möglichen neuen Coach von Bayern München ins Spiel gebracht.

«Warum nicht? Er könnte bis zum Sommer noch einen Sprachkurs machen», erklärte der Bayern- Präsident in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung. Als Voraussetzung für die Übernahme des Trainerpostens beim deutschen Fußball-Rekordmeister führte er an, dass der Neue «ein ausgebuffter Taktiker» sein sollte, «der bereits Erfahrung gesammelt hat und die deutsche Sprache beherrscht. Unsere Mannschaft braucht einen Hochkaräter».

Der 44-jährige Mourinho hatte nach seinem Abschied vom FC Chelsea im September 2007 angekündigt, er wolle schon bald wieder einen Spitzenclub in Deutschland, Spanien oder Italien übernehmen und dafür auch die jeweilige Sprache lernen. Ein Angebot des englischen Fußballverbandes FA, nach der Entlassung von Steve McClaren die Nationalmannschaft zu übernehmen, hatte er abgelehnt. Mourinhos größter Erfolg war der Gewinn der Champions League 2004 mit dem FC Porto. Mit dem FC Chelsea wurde er zwei Mal (2005 und 2006) englischer Meister.

Neben dem portugiesischen Starcoach werden zahlreiche andere Trainer als mögliche Nachfolger von Hitzfeld gehandelt, der am Saisonende seine zweite Dienstzeit in München beenden wird. Die italienische Zeitung «La Stampa» bringt Marcello Lippi mit den Bayern in Verbindung. Italiens Weltmeister-Trainer ist derzeit Co- Kommentator beim Fernsehen und will im Sommer wieder ein Traineramt übernehmen.

«Es gibt genauso andere vorstellbare Kandidaten», sagte auch Beckenbauer, der die «täglichen neuen Spekulationen» um Hitzfelds Nachfolger allerdings als Nachteil empfindet, weil sie «im Team für Unruhe sorgen könnten». Er selbst falle als Hitzfeld-Erbe aus: «Um Gottes Willen. Der Einzige, den ich ausschließen kann, bin ich.» Für die Trainer-Suche seien Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Manager Uli Hoeneß verantwortlich, ergänzte der Präsident: «Mit uns im Aufsichtsrat wird die Entscheidung dann am Ende abgestimmt.»

Beckenbauer zweifelt nicht daran, dass sich Hitzfeld bis zum Ende seines Vertrages am 30. Juni 2008 voll mit dem FC Bayern identifizieren wird. «Dass Ottmar Charakter hat und bis zum letzten Tag alles geben wird für den Erfolg, wissen wir», sagte er, «die Spieler müssen die Charakterfrage in den nächsten Monaten selbst beantworten. Ich hoffe auf die richtige Art.» Und für Hitzfeld selbst habe die früh öffentlich gemachte Entscheidung auch etwas Gutes: «Er muss auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen.»


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
04.01. 10:21 - Schulte hat «Kyrill»-Trauma verarbeitet
03.01. 20:19 - HSV verpflichtet Belgier Odjidja-Ofoe
03.01. 18:11 - Trainingsauftakt von Werder mit Frings
03.01. 18:09 - VfB Stuttgart nach Laktattest nach Dubai
03.01. 17:28 - Werder-Trainingsauftakt mit Frings
03.01. 17:14 - Wolfsburger Amateur Kreuels wird Profi
03.01. 16:30 - Schalke beim Trainingsauftakt ohne Streit
03.01. 16:18 - Ailton fehlt bei MSV-Trainingsauftakt
03.01. 16:08 - Mats Hummels auf Leihbasis zum BVB
03.01. 15:34 - Bochum verlängert Vertrag mit Trainer Koller
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com