Notizen vom 17. Bundesliga-Spieltag
Hamburg (dpa) - 16.12.2007, 12:19 Uhr
Der Bremer Ivan Klasnic jubelt über sein zweites Tor zum 3:1.
Die Herbstmeisterschaft ist entschieden: Der FC Bayern bleibt nach dem letzten Spiel der Hinrunde Tabellenführer. Weitere Fakten vom 17. Spieltag hat die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zusammengestellt. TORJÄGER-COMEBACK: Stürmer Ivan Klasnic von Werder Bremen hat erstmals nach seinen beiden Nierentransplantationen in diesem Jahr wieder ein Punktspiel-Tor für seinen Club geschossen. Der 27-Jährige traf am Samstag beim 5:2-Sieg der Hanseaten in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen sogar gleich zweimal. Sein letztes Tor im Oberhaus hatte der Kroate vor seiner langen Pause am 4. November 2006 gegen Cottbus (1:1) erzielt. Nach dem Erhalt einer Spenderniere hatte er sich in Werders Profi-Kader zurückgekämpft. Klasnic ist der erste Fußball-Profi, der mit einem Spenderorgan in der Bundesliga spielt. PROMINENTEN-RENNEN: Präsident Josef Schnusenberg vom FC Schalke 04 nimmt im Rahmen der Biathlon World Team Challenge am 29. Dezember in der Schalker Arena erstmals am Prominenten-Rennen teil. Ob er ein guter Langläufer ist, ist nicht überliefert. Aber zumindest verfügt der 66-Jährige über eine gewisse Schieß-Erfahrung. «Ich hatte zuletzt ein Gewehr in der Hand, als ich 1972 Schützenkönig wurde», meinte Schnusenberg dazu lächelnd.
SPIELER DES JAHRES: Mit Sergiu Radu landete ein Abwanderer bei der Wahl des FC Energie Cottbus auf Rang zwei. Die Fans der Lausitzer haben nicht vergessen, dass der rumänische Nationalspieler mit seinen Toren in der vergangenen Saison Energie entscheidend mit den Klassenverbleib gesichert hat. Der VfL Wolfsburg wird Radu bis zum Saisonende an den VfB Stuttgart ausleihen. Energie-Spieler des Jahres wurde Kapitän Timo Rost. Torwart Tomislav Piplica, der inzwischen seinen Stammplatz an Gerhard Tremmel abtreten musste, kam bei der Fan-Wahl immerhin noch auf Rang vier. ZEHNER-TRIKOT: Die Versteigerung eines Zehner-Trikots hat beim VfL Wolfsburg 5450 Euro für die Krzysztof-Nowak-Stiftung erbracht. Auf dem Trikot hatten alle 18 Bundesliga-Profis mit der Rückennummer 10 oder ersatzweise der Kapitän unterschrieben. Die Versteigerung lief über sieben Tage weltweit in einem Internet-Auktionshaus. Die Stiftung unterstützt Personen, die durch die Nervenkrankheit (ALS) in Not geraten sind. Der ehemalige Wolfsburger Fußball-Profi Nowak war im Mai 2005 an ALS gestorben. |