Fußball-Bundesligist FC Energie Cottbus wird dem beurlaubten Cheftrainer Petrik Sander bei einem Wechsel zu einem neuen Verein keine Steine in den Weg legen.
«Petrik Sander hat von uns die Zusage bekommen, dass wir ihm die Freigabe erteilen, wenn er einen neuen Arbeitgeber gefunden hat. Und zu dieser Zusage stehen wir auch», sagte Energie-Präsident Ulrich Lepsch. Die Vertragsauflösung müsse nach Aussage von Lepsch jedoch zu wirtschaftlich vernünftigen Konditionen erfolgen.
Sander, der im September beim Erstligaschlusslicht beurlaubt worden war, hat in Cottbus einen Vertrag bis Juni 2008. Nach Medienberichten ist er beim Zweitligisten Alemannia Aachen als Nachfolger des beurlaubten Guido Buchwald im Gespräch. Bislang konnten sich der FC Energie und Sander nicht über eine Vertragsauflösung einigen. Eine erste Verhandlungsrunde im Oktober endete ohne Ergebnis.