Notizen vom 14. Bundesliga-Spieltag
Hamburg (dpa) - 25.11.2007, 13:57 Uhr
Bochums Torwart René Renno fühlt sich in der Bundesliga wohl.
Auch über den 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga gibt es Kurioses und Wissenswertes zu berichten. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat die eine pikante Auswahl zusammengestellt. FAN-BOOM: Die Bayern-Fans auf den Stehplatz-Rängen beklagen zwar lauthals die mäßige Stimmung bei den Heimspielen des deutschen Fußball-Rekordmeisters, trotzdem ist die Münchner Allianz Arena ein Publikums-Magnet: Beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg knackte der FC Bayern bei der Zuschauerzahl die Vier-Millionen-Grenze. Beim 62. Bayern-Spiel in dem 2005 eröffneten Stadion war der 340 Millionen Euro teure Neubau am Samstag mit 69 000 Zuschauern zum 56. Mal ausverkauft. Insgesamt 4 057 000 Fans sahen die Bayern-Heimspiele. ZUKUNFTSMUSIK: Im Fußball ist bekanntlich nichts unmöglich - vielleicht sogar eine Rückkehr von Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus zum FC Bayern. «Ich habe gehört, Lothar will ja jetzt einen Trainerschein machen. Dann hat er die Legitimation. Dann werden wir uns sicherlich - anders als in der Vergangenheit - auch einmal mit dem Thema Lothar Matthäus beschäftigen», sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß im TV-Sender Premiere, wo Matthäus als Experte den Bundesliga-Spieltag kommentierte. Man solle niemals nie sagen, fügte Hoeneß der Zukunftsmusik noch hinzu.
TRAUMBILANZ: Drei Spiele, drei Siege: Die Bilanz von René Renno kann sich sehen lassen. Das Pech seiner beiden Konkurrenten Jan Lastuvka und Philipp Heerwagen war das Glück des Bochumer Torhüters. Beim 5:3 über Wolfsburg bestritt er am 12. Spieltag sein erstes Bundesligaspiel. Seither verspürt VfL-Coach Marcel Koller wenig Lust, an der Beförderung seiner etatmäßigen Nummer 3 etwas zu ändern. Der Erfolgshunger von Renno ist noch lange nicht gestillt: «Jetzt gehen wir mit Selbstvertrauen in das Derby gegen Schalke.» KRAWALL: Nach der elften Saisonniederlage des MSV Duisburg bei Bayer 04 Leverkusen (1:4) kam es zu Ausschreitungen von einigen Fans der «Zebras». Sie demolierten Toiletten in der BayArena und versuchten, auf den Rasen zu gelangen. Der Polizei und MSV-Kapitän Ivan Grlic, der besänftigend nach Spielende auf die aggressiven Fans einredete, gelang es, Schlimmeres zu verhindern. |