VfL Bochum - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr) Die Fans dürfen auf ein torreiches Spiel hoffen: Schließlich fielen in den vorigen drei Spielen im Bochumer Stadion beachtliche 17 Treffer. Zudem stellt die Arminia die schlechteste Abwehr der Liga. Mit einem Sieg könnte der zuletzt zwei Mal siegreiche VfL den Sprung in das Mittelfeld schaffen. Doch auch die Ostwestfalen, die auf Eigler, Rau und Halfar verzichten müssen, hoffen nach dem Erfolg über Nürnberg am vorigen Spieltag auf bessere Zeiten. (Heimbilanz: 4-5-3, 13:15 Tore) Hannover 96 - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr) Die Zeit der Ausreden ist vorbei: Mit der Rückkehr einiger Profis wie Kuranyi und Altintop wächst beim FC Schalke der Erfolgsdruck. Nach mäßigem Saisonverlauf fordert Trainer Slomka aus den vier restlichen Hinrundenspielen vier Siege. Schließlich ist der avisierte Champions-League-Platz für die Remis-Könige der Liga bereits acht Punkte entfernt. Es fehlen Jones Pander, Kobiaschwili, Grossmüller und Varela. Tabellennachbar Hannover tritt in Bestbesetzung an und will sich für das Pokal-Aus revanchieren. (Heimbilanz: 8-2-8, 22:24 Tore) Energie Cottbus - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr) Eine Prügelei zwischen Sanogo und Alberto hat den Frieden in Bremen gestört. Coach Schaaf strich beide Profis aus dem Kader für die Partie beim Schlusslicht. Dennoch soll der Aufwärtstrend mit zuletzt acht Spielen ohne Niederlage anhalten. Fehlen wird auch Andreasen, Klasnic ist wieder im Kader. Der beste Angriff trifft auf den schlechtesten der Liga. Auch ohne Bassila und Kukielka hofft Cottbus auf einen ähnlichen Kraftakt wie im vorigen Heimspiel gegen Schalke, in dem der erste Saisonsieg gelang. (Heimbilanz: 2-1-1, 5:3 Tore) Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) Der Meister ist im Aufwind. Drei Siege besserten die Stimmung beim zwischenzeitlich auf Rang 15 abgerutschten VfB auf. Aber noch gibt die Auswärtsbilanz mit nur drei Punkten zu denken. Ein Auftritt wie im Vorjahr, als die Schwaben in Frankfurt 4:0 gewannen, könnte auch dieses Problem beheben. Die Chancen stehen gut: Nur Schalke wartet derzeit länger auf einen Sieg (fünf Spiele) als die Frankfurter (vier). Für Funkel wäre ein Sieg der 100. als Bundesliga-Trainer. (Heimbilanz: 21-8-8, 83:47 Tore) 1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund (Sonntag, 17.00 Uhr) Beim Pokalsieger herrscht Alarmstufe Rot: Um die Talfahrt aufzuhalten, bezog der Tabellen-16. vor dem Duell mit dem BVB ein Trainingslager. Für Trainer Meyer ist es ein Déjà-vu-Erlebnis: Vor zwei Jahren gab er bei den Franken sein Debüt - am 14. Spieltag, ebenfalls gegen den BVB in einer ähnlich schwierigen Situation. Seine Hoffnungen ruhen auf Rückkehrer Charisteas. Der Borussia droht im Fall einer Niederlage ein Abrutschen in die Gefahrenzone. (Heimbilanz: 8-12-6, 35:28 Tore) Hamburger SV - Hansa Rostock (Sonntag, 17.00 Uhr) Wie verkraftet der HSV den Abschied von Stevens? Diese Frage wird seit der Ankündigung des Trainers, im Sommer nach Eindhoven zu wechseln, beim Tabellen-3. intensiv diskutiert. Mit einem Sieg über Rostock will das Team dem Gerede von einer nun drohenden Zäsur entgegenwirken. Neben Stevens sorgte Guerrero mit einem angeblichen Disco-Besuch in Lima für Aufregung. Dennoch ist der HSV Favorit: Er verlor nur eines der vergangenen sieben Spiele gegen Hansa. (Heimbilanz: 7-2-2, 14:6 Tore)
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