«Für mich war es nie ein Thema, den VfB zu verlassen. Ich habe erst mein erstes Jahr als Stammspieler hinter mir und freue mich darüber noch viel zu sehr, als dass ich mir über andere Dinge Gedanken machen müsste», sagte Gomez bescheiden. So oft es seine Zeit erlaubt, kehrt er zurück in seine Heimat im tiefsten Oberschwaben und trifft die alten Kumpels in Unlingen. Veh änderte in nur einer Saison das ihm anhaftende Image des Zauderers. Nach seinem freiwilligen Rücktritt bei Hansa Rostock hatte die Karriere des 46-Jährigen eine kräftige Delle, ehe der damals neu berufene Teammanager Horst Heldt ihn im Februar 2006 als Nachfolger von Giovanni Trapattoni zum VfB holte. Gemeinsam krempelten sie das Team komplett um und setzten auf kombinationsfreudigen Offensivfußball. «Diese Auszeichnung gehört nicht mir alleine. Großer Dank gebührt auch meinen Trainerkollegen, die mich in der täglichen Arbeit unterstützen, und natürlich auch meinen Spielern», meinte Veh über seine Auszeichnung. «Ich kann mir absolut nicht vorstellen, mit einem anderen Trainer zusammenzuarbeiten», sagt Heldt über Veh. Der hat sich als gelernter Immobilienmakler auch im Profi-Geschäft eine gewisse Gelassenheit bewahrt und blickt gerne über den Tellerrand hinaus: «Ich hinterfrage die Dinge immer wieder, und dann merke ich: So wichtig ist der Fußball auch wieder nicht.» Fußballer der Jahres 2006/2007 (846 abgegebene Stimmen): 1. Mario Gomez (VfB Stuttgart) 196 Stimmen; 2. Diego (Werder Bremen) 175; 3. Bernd Schneider (Bayer Leverkusen) 156; 4. Torsten Frings (Werder Bremen), Theofanis Gekas (VfL Bochum) je 47; 6. Kevin Kuranyi (FC Schalke 04) 20; 7. Pavel Pardo (VfB Stuttgart) 18; 8. Rafael van der Vaart (Hamburger SV), Timo Hildebrand (VfB Stuttgart), Jens Lehmann (Arsenal London) je 17 Trainer des Jahres 2006/2007 (850 abgegebene Stimmen): 1. Armin Veh (VfB Stuttgart) 449 Stimmen; 2. Hans Meyer (1. FC Nürnberg) 221; 3. Petrik Sander (Energie Cottbus) 39; 4. Joachim Löw (Bundestrainer) 32; 5. Mirko Slomka (FC Schalke 04) 31; 6. Jürgen Klopp (FSV Mainz 05) 13; 7. Huub Stevens (Hamburger SV) 11; 8. Edmund Becker (Karlsruher SC) 8; 9. Volker Finke (SC Freiburg), Marcel Koller (VfL Bochum) je 7
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