Nach dem Zeichen der Stärke gegen den SV Werder Bremen will der FC Bayern München im Ligapokal auf dem Weg ins Endspiel auch den deutschen Fußball-Meister VfB Stuttgart in die Schranken weisen.
«Ich hoffe, dass die Mannschaft und ich die selbe Leistung bringen und dass wir weiter kommen», sagte Mittelfeldspieler Franck Ribéry in München. Der 24 Jahre alte Franzose freut sich auf die Stuttgarter, wenngleich er mehr Arbeit als beim 4:1 im Viertelfinale am vergangenen Samstag gegen Werder erwartet. «Ich bin neugierig. In so einem Spiel können wir sehen, wo wir stehen. Das wird schwerer als gegen Bremen», meinte Ribéry.
Gemeinsam mit Bastian Schweinsteiger, der die Mannschaftseinheit zu Gunsten von Krafttraining ausließ, will Ribéry auch gegen die Schwaben wieder Akzente setzen. «Wir sind zwei Spieler, die leicht mit dem Ball umgehen. Wir denken nicht viel nach, sondern versuchen einfach Fußball zu spielen und Spaß zu haben», pries der Franzose das Spielverständnis des neuen Kreativ-Duos an. Daniel van Buyten übersetzte die Worte seines Mitspielers.
Laut Co-Trainer Michael Henke beendete der Brasilianer Zé Roberto auf Grund seiner konditionellen Messwerte als «Vorsichtsmaßnahme» früher die Einheit. Nach seiner Bänderdehnung soll der Argentinier José Ernesto Sosa am Dienstag wieder mit dem Team trainieren. Schon am Montag war der aus dem Urlaub zurückgekehrte Roque Santa Cruz wieder dabei. Über die sportliche Zukunft des zum Verkauf freigegebenen Spielers gab es keine neuen Auskünfte.
Ribéry lebt sich beim FC Bayern immer besser ein. Er begrüßte die Pressevertreter mit einem «Servus» und verriet ihnen eine Neuigkeit aus seinem Privatleben: Seine Ehefrau Wahiba ist im dritten Monat schwanger; das Paar erwartet das zweite Kind.