Düsseldorf (dpa) - 22.07.2007, 09:32 Uhr
Hamit Altintop wird von (l-r) Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery und Mark van Bommel zu seinem Treffer beglückwünscht.
Ottmar Hitzfeld hat sich für den Erhalt des Ligapokals in seiner bisherigen Form ausgesprochen. Nach dem 4:1-Sieg im Viertelfinale von Düsseldorf gegen Vorjahresgewinner Werder Bremen sagte der Trainer von Bayern München, der Wettbewerb sei «eine Supersache.
Man kann sich schon in der Vorbereitung mit den Besten messen. Ich bin mit der jetzigen Ausführung des Pokals zufrieden.» Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge würdigte die Doppel- Veranstaltung vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Düsseldorfer LTU arena als «erstklassig. Das war das Beste, was es bisher im Ligapokal gegeben hat», sagte der ehemalige Nationalspieler nach den Vorrunden-Partien zwischen dem FC Schalke 04 und Bundesliga-Aufsteiger Karlsruher SC (1:0) sowie des deutschen Fußball-Rekordmeisters aus München und Bremen. Der mit 5,2 Millionen Euro dotierte Wettbewerb wird am Dienstag und Mittwoch mit den Halbfinal-Partien zwischen Pokalsieger 1. FC Nürnberg und Schalke sowie dem deutschen Meister VfB Stuttgart und Bayern München fortgesetzt.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant eine Reform des Ligapokals. Dabei ist an eine Erweiterung des Teilnehmerfelds von bislang sechs auf deutlich mehr Mannschaften gedacht. Holger Hieronymus, Geschäftsführer Spielbetrieb der DFL, brachte 16 bis 36 Teams ins Spiel. Die Clubs der 2. Liga sollen stärker in den Wettbewerb einbezogen werden. Auch mehr Preisgeld steht im Raum. Die Summe von 25 Millionen Euro, über die bereits im Januar spekuliert wurde, ist von der DFL allerdings nicht bestätigt worden.
Bislang qualifizieren sich der deutsche Meister, der Pokalsieger sowie die Teams auf den Plätzen zwei bis vier der Bundesliga- Abschlusstabelle für den Ligacup. In diesem Jahr gehörte erstmals auch der Meister der 2. Liga zum Teilnehmerfeld.